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Von 1700 bis 174O.
Großen, die Nation bildete; und die Sittenallein die Mangel der Verfassung weniger fühlbarmachten. So verschlimmerte sich daher Alles, in-dem m in nur glaubte, daß Alles beym Alten bliebe.Der Zeitpunkt des Erwachens aus dieser Lethargiemußte einst kommen; aber was konnte es für einZeitpunkt seyn!
Z8. Wahrend Polen so fort vegetirte, und inSchweden der Kampf der Factionen sich vorberei-tete, wandte sich die Macht von Rußland gegendie Türken. Die Hofparcheycn fanden es gera-then, jeht den alten Gedanken von Peter auszu-führen , den Frieden am Pruth zu rächen; und in-dem man die Herrschaft Rußlands wiederum bisaus schwarze Meer ausdehnte, zugleich Münich alsOberbefehlshaber zu beschäftigen. Der Zeitpunktschien nicht Übel gewählt; denn die Pforte war inAsien mit dem Eroberer Nadir Schach im Kampfe;aber der Erfolg zeigte doch, daß man sich in man-chem Puncte gar sehr verrechnet hatte.
Glänzende, aber sehr kostspielige, Feldzüge Münich's17z; bis 1739 . Eroberung Azow's, und Verdingen indie Krim, ohne sich behaupten zu können, 1736. Fest-setzung an den Mündungen des Dniepers und blutige Er-oberung Otschakow's 1737. Allein unglücklicher Feld-zug des Jahrs 1738 durch Mangel und Pest in den Wü-sten der Ukraine. Dafür 1739 glückliches Vordringen überden Niester; Sieg bep Sta wutschane 28. August» wo-Bb z von