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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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r. Staatshändel in Europa. 3.1740» 1756. 40z

wühl der Faclionen, es in einen Krieg mit Ruß-land zu verwickeln (s. unten). Nur die Hoff-nung auf eigne Kraft blieb übrig; aber nicht bloßdie Entreißung der Kayserkrone, durch die WahlCarl's VII. von Bayern, sondern auch der Gang ^des Kriegs war keineswegs dazu gemacht, die Hoff-^"'nung zu beleben. Was Carl VII. durch die Kayrftrkrone gewann, war sehr wenig; aber was Oest-reich verlohr, gewiß sehr viel.

Verbindung der Französischen Armee unter Deüeislemir der Bayrischen 1741 Sept.; Eindringen in Oberöst-reich (das jedoch bald wieder befreyt wurde) und Böhmen,und Eroberung von Prag in Bereinigung mit den Sachse»

2ü. Nov., wo Carl VH. sich als König von Böhmen hul-digen läßt ly. Dec-, so wie Friedrich II. in dem nunganz eroberten Schlesien. Eine zweyte Französische Armeeunter Maillebois in Westpbalen erhielt die Neutralitätder Seemächte. Vertrag deshalb mit Georg ll. 27. Sept.

1741.

16. Allein die drohende Gefahr der Oestreich!-scheu Monarchie erlaubte dennoch bald Englandnicht, ruhiger Zuschauer zu bleiben, ungeachtet veSSpanischen Kriegs. Die Stimme der Nation for-derte zu laut eine thätige Theilnahme, als daßbloße Subsidien hingereicht hätten. Konnte es,ohne seine ganze bisherige Politik aufzugeben, sei-nen ersten Verbündeten auf dem Comment ohneBeystand lassen? Für so stürmische Zeiten waraber Walpole nicht gemacht; er machte dem hefti-

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