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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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r.Staatshändel in Europa. c.!76z.-1786. 44 ?

dralmeilen und Volkszahl wurden der Maaßstabdes Glücks und der Macht. Nie arbeiteten auch sowie hier Schriftsteller den Practikern in dieHand; was rechneten die Statistiker nicht aus?Und was war bequemer für die Geschäftsmänner?Auf einem Blatt glaubten sie ja den ganzen Staatvor sich zu haben!

Giebt es in dem ganzen Gebiet der Wissenschaften eineeinzige, die zu einem so ganz hirnlosen Machwerk herab-gewürdigt wäre, als die Statistik? Ist Angabe derZahl von Menschen und Vieh, ist überhaupt Zerlegungdes StaatSkörpers schon Kunde des Staats? So wäreauch der Anatom ein Menschenkenner, weil er Cadaversecirt!

68. Wenn übrigens gleich in der Politik wiein der Staatswirthschaft das Herkommen herrschendblieb, so bemächtigte sich doch der Geist des Rai-sonnementS dieser Gegenstände, und Theoriengierigen daraus hervor, welche den schneidendstenContrast mit dem bildeten, was man in der Wirk-lichkeit erblickte. Man hielt diese Theorien für mirschädlich, weil sie — bloße Theorien blieben; auchhatten ihre Urheber dabey keine gefährliche Absicht.Aber beruhen nicht alle menschliche Institute zuletztauf Ideen? Und werden sie nicht untergraben,wenn Liese sich ändern?