45O II. Per. 0. l. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
zu seyn pflegt. Der große politische Einfluß derGesellschaft war ohnedem dahin; und cS wäre rhörricht zu glauben. Laß sie den Gang der großenWeltbegebenheiten noch würde haben leiten können.Mit ihr aber fiel eine Hauptstnhe der Hierarchie;und wo so vieles wankte war vorauszusehen, daßbald noch mehr nachfüllen würde. Welche Lück«mußte nicht auch in der Cacholischen Welt plöhlichim Unterricht entstehen? Die gänzliche Aufhebunggroßer Institute ist immer gefährlich; auch wen»sie ausgeartet sind; und ob die Rückwirkung«»der aufgehobenen Gesellschaft nicht noch nachtheisiger waren, als ihre Wirksamkeit bey einer, durcheine Reform beschränkten, Fortdauer häste sey»können, wird wohl immer ein Problem für dieGeschichte bleiben.
77. Während "aber bey dtesen Vorfällen derWesten von Europa einer riefen Ruhe genoß, d»-0 Durch das freundschaftliche Einverständniß Oestreichsund Preußens, durch die Begebenheiten des Nok^dens befördert, noch befestigt ward, reifte in de«§Innern der Cabinette immer mehr ien« Vergrößerungür und Arrondirungspolirik, die ar>ider zerstückelten Lage der Preußischen Mo»archie hauptsächlich hervorgehend, in dendürfniffen und der innern Administration der ReiB