i-Staatshandel in Europa, c. 1763-1786. 45-
der HandelStractat, für England Vortheilhaft, er-regte die Eifersucht.
(Die Geschichte des Colonien-Kriegs s. unten in dem.Abschnitt von den Colonien.)
86. Unter diesen Verhältnissen glaubte Josephll- seinen Lieblingsplan auf Bayern durch einenTausch ausführen zu können. Unter dem Nameneines Königreichs Burgund sollte der Chur-fürst den grüßten Theil der Qestreichischen Niederlan-de, jedoch noch mit mehreren Beschränkungen, er-halten, und dagegen ganz Bayern mit der Ober-pfalz an Oestreich überlassen. Auch mußte das Pro-jekt schon sehr weit gediehen seyn, da man nichtnur des Churfürsten schon sicher war, *sondern selbstRußland, bey seinen neuen Verbindungen mit Oest-reich, der Sache sich annahm, während Frankreichgleichgültig zu blieben schien.
Antrag zum Tausch in München durch den Grafen vonLebrbach; und in Iweybrücken, bey dem präsumtlven Nach-folger durch den Russische» Minister, Grasen Romanzen»;mit nur 8 Tagen Bedenkzeit. Jan. i?85.
Erklärung der Ursachen, welche Se. Preußische Majestät be-wogen haben, ihren Mitständen eine Association zur Er-haltung des Reichssystems anzutragen; i» Ls.
cueil äs äeäuctious ers. äsxui, 177g. L. H.
87. So mußte Friedrich, dem Grabe nahe,noch aufs neue sein Sysiem bedroht sehen. Zwar
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