470 H. Per. G. I. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyß-
einer Preußischen Prinzessinn sollte noch folgen-reicher werden.
Naä> dem frühe» Tode Wilhelm IV. d. 22. Oct.führte seine Wittwe Anna, Tochter von Georg n., die,Vormundschaft für ihren unmündigen Sohn Wilhelm V.,unterstützt von dem Feldmarschal Prinz Ludwig vo»Braunschweig, der, als auch sie starb 12. Jan. 1759 , »-allein übernahm, und auch nach der Volljährigkeit 17^!gesetzlich großen Einfluß behielt.
19. So ward dieser Staat, anscheinend ge-sund, von innern Uebeln verzehrt; und es bedurftenur eines Sturms von außen, um die unheilbare> 78 ! Schwäche zu zeigen. Er kam durch den Krieg mitEngland, der mit dem Ueberrest der politische»Größe dem Staat auch seine Handelsgröße raubte,und ihn in ein Getreibe von Factionen stürzte,Las in der folgenden Periode mit seiner Auflösungendigte.
8. Das Deutsche Reich.
20. Das Deutsche Reich erfuhr in diese»'Zeitraume die wesentlichsten Veränderungen, zw»tnicht in der Form seiner Verfassung, aber in sei'nen innern Verhältnissen. Der Oesireichischecessionskrieg theilte es schon in sich selbst; und wen»gleich durch den Frieden zu Füßen Bayern wiesetin seine alten Verhältnisse trat, und die Kapselkröne -ein Hause Oestreich blieb, so hakte doch t»et
Brest