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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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472 H. Per. lü. k. Gesch. d. südl. Eur. Staatenspst-

det. Zu Regcnsburg hätten Kaunitz und die PoM*padour ein Denkmal verdient!

2z. Die zweyte war in den VerhältnissenFriedrichs. Er mußte deutsche Berfassung anstrecht erhalten; weil ihr Fall Oestreichs Vergröße^rung gewesen wäre; was hatten also — auch bey,'seinen Erweiterungsplänen — seine Mitstände vo>^ihm zu fürchten? So gieng die Sicherheit deS^Reichs aus einem Zusammenflüsse von UmständenHervor. Daß sie eigentlich doch nur auf Vetthält Nissen gegründet sey, gestand man sich nicht!wer dachte an ihre Veränderlichkeit?

24. Das lange Leben Friedrich's gabihnen aber Dauer; zum erstenmal genoß Deutschland einer zojährigen Ruhe, und auf dem großenSchlachtfelde Europas mochten endlich die Frucht*des Friedens reifen. Die vielfachen SeegnungeNeiner freyen Föderativverfassung konnten sich jetzt/von Umständen begünstigt, (der steten Bedingung)entfalten; auch die Staaten vom zweyten, von*dritten Range, bis zu den freyen Städten herab,galten etwas; sie waren oder wurden was jeder we^den konnte; und bey eigner Verfassung bildete sichauch eigner Characrer.