3 - Gesch. d. Colonialtveserrs 1740-1786. zoz
24. Die Afrikanischen Colonien wurdendurch den fast 20jährigen Besitz von Senegal ver-mehrt, wodurch neben dem Sclaven- auch derGummihandel in die Hände der Engländer kam.
Der erstere stand zwar mit den Westindischen Colornie« in einem natürlichen Verhältniß; allein theilsdie in den Freyhäfen eröffneten Sclavenmärkte fürdie fremden Colonien, theils die in diesem Zeit-raum erfolgte gänzliche Freygebung dieses Handelstrugen leider! dazu bey, ihn immer bedeutender zuMachen. Indem sich die Stimme der Menschlich-keit aber immer lauter dagegen erhob, wurde dieFreywerdung AmericaS die Veranlassung zu einerfreyen Neger-Colonie an der Küste von Afric« sel-!7»6ber zu Sierra Leona, welche die Entbehrlich-keit der Sclavcrey zeigen sollte.
Gänzliche Aufhebung der noch bestehenden Abgaben andie Africanische Compagnie 1749; nachdem ihr Monopolihr schon i<-97 genommen war. — Anlage der Colonie znSierra Leon« 1786 meist durch Neger der ausgewander-ten Royalisten. Ein schönes Denkmal der Humanität?Wenn auch der Hauptzweck nicht dadurch erreicht werde«konnte; wer mag es doch sagen wie weit es führe» kaun?
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25. Jedoch der größte und glänzendste Schau-platz der brittischen Colonialpolitik ward in diesemZeitraum Ostindien! Die Handelsherren wurden
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