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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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506
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L06 II. Per. L. I.Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst-

Fürsten, zuerst in Carnatik auf Coromandel, tv»schon die Nachbarschaft der Hauptniederlassungen e§unmöglich machte, sich aus den Augen zu verlie-ren, gab die Veranlassung dazu. Wie konnte steschwer werden in einem aufgelöseten Reiche? Aberdie Niederträchtigkeit der Mvgolischen Fürsten er-leichterte sie noch mehr als die Anarchie; und di^überlegnen Talente von Dupleix erhielten, bis zrBsiebenjährigen Kriege, den Franzosen meist das Mbergewicht.

Händel in Carnatik, indem Dupleir die Ansprüche vo»Muzzefar Jung auf Decan, und von Cbundasaheb aufMcct, unterstützt; wogegen die Engländer ihren Clientt»Mahomed Ally vertheidigen, der sich zuletzt in Arcot bes-auptet; 1756. Die Abberufung von Dupleir, dem dekunglückliche Lally folgte, während an der Spitze de<Brittischen Truppen unter dem Krieger Laurence desfnrcdtvare Clive sich bildete, gab diesen im voraus dasLebergewicht.

29. Der Zeitraum des siebenjährigen Kriegesaber war es, in welchem die Compagnie ihr aus'gedehntes Reich gründete. Die Ucberlegenheit de>Brittischen Waffen zeigte sich auch in Indien. D>^Eroberung und Schleifung von Pondichery beffsiigt die Brittische Uebermacht auf Coromand^auch für die Folge, ungeachtet der Rückgabe jen^Stadt im Püriser Frieden.

Anfang der Feindseligkeiten auf Coromandel 1758der Ankunft von Lally; und Verbreitung über die ganl*

Küste-