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sich hier auch der Kreis der Ideen; die wissen?schaftliche Cultur des neuern Europas fand einenseltnen Eingang, den Hierarchie und Inquisitionihr nicht zu versagen vermochten.
zz. Die Veränderungen in dem Portugie^fischen Colonialwesen gingen zwar zum The^aus den Streitigkeiten mit Spanien, aber doch al»meisten aus der Administration von Pombal her?vor. Ueberhaupt aber concentrirt sich die PortN?giesische Colonial-Politik immer mehr auf Brasi?lien. Von den Besitzungen in Asien lind Africa(Madera ausgenommen) hat sie allein nur dasnicht zu verheimlichen vermocht, daß sie immer u»?bedeutender wurden.
Der Streit mit Spanien entstand hauptsächlich über b>?Colonie St. Sagramen to (S.28».) und ihren Schleich'Handel, besonders seitdem im Utrcchter Frieden 1713 dieColonie mit ihrem Gebiet an Portugal zurückgegeben n>al-Vertrag von 1750 über ihren Austausch gegen 7 Missione»der Indianer in Paraguai. Dadurch entstandener Streikmit den Jesuiten, Stiftern dieser Missionen, undVersetzung der Indianer. Aufhebung des Vertrags 17^und neue Streitigkeiten, die endlich 1777 Spanien z«»kKriege führten. Wegnahme von St. Sagramento unsder Insel St. Eatharina. In dem Frieden blieb St-Sagramento an Spanien; aber Rückgabe von St. Catlm-rina; und genaue und für Portugal vorthcilbafte GrenZ-bestimmung zwischen Brasilien und dem Spanischen Ame-rica i. Oct. 1777. Der Vorwurf eines Reichs in Pa°raguai ist den Jesuiten mit Unrecht gemacht. Wie konn-ten