zz6 H.Per.6.H.Gesch.d.ndrdl.Eur.Staatensyst.
Thronbesteigung in Rücksicht ihres künftigen Nach'folgers traf. Sie bestimmte dazu ihren Schwestersöhn, den jungen Herzog von Holstein-Gottorp,Carl Peter Ulrich, der durch seine Geburtgleich nahe Aussichten auf den Schwedischen Thro»hatte, die er zu Gunsten seines Vetters AdolphFriedrich aufgab. Indem sich für die Nebenlinie-es Holsteinischen Hauses diese glänzenden Aussichtlen eröffneten, mußten sie sich für die in Dä>^mark regierende Hauptlinie um so mehr trüben, d»der junge Herzog das tiefste Gefühl der alten Krä"tkungen seines Hauses über die neuen Hoffnungenkeinesweges verlor. Eine lange Reihe von UntektHandlungen zur Ausgleichung der alten Streitigkeittcn über Holstein und Schleswig war davon di*Folge, die -er Politik damals nur die Lehre hurtetließen, wie schädlich es ist, auch die nützlichste»Projekte zur Unzeit durchsetzen zu wollen.
Die Geschichte dieser langen Verhandlungen ist aussäht'lich dargestellt in-
Vtaatsschriften des Grafen zu Lpnar Th. i. x«>. 6.
6. Doch waren es hauptsächlich seit FriedrichsAuftritt die Angelegenheiten des Westen, welch*mehr, als die Angelegenheiten Rußlands selbst, dasRussische Cabinet beschäftigten. Nicht, ob ma»Russisch, — ob man Preußisch oder Oestreichischgesinnt sey, war hier die Frage. Seit Lestoc's