2> Von Cath.l>. bis aufd.Verb. mitIos.II. 559
Nen Thronerben. Gustav III. zeigte den Glanzseines Genies; Joseph H. kam zu sehen; für StarNislaus Poniatowsky war erst eine spätere Reiseaufgespart! Die Zusammenkünfte so geistvoller Für-stell konnten nicht ohne Folgen seyn; aber gewißwaren sie selber nicht im Stande, diese Folgen imvoraus zu berechnen.
Es ist für die Geschichte der Politik wichtig, die Zeit-punkte dieser Zusammenkünfte zu bestimmen. Prinz Hein-rich's erste Reise 1771. Folge: die erste Polnische Thei-lung. Die zweyte: 1776. Folge: befestigte Verbindungmir Preußen durch die zweyte Vermählung des RussischenThronerben. — Ob auch schon das Project einer neue»Theilung Polens? — Ankunft Gustav'S IN. 1777 . Fol-ge: wechselseitiges Mißtrauen, nachmals zum Kriege füh-rend. E,ste Zusammenkunft Catharina's und Joseph'S N.in Mohilvw, und darauf in Petersburg 1780. -Folgen:Begründung der nachmaligen Verbindung gegen die Pforte,und Bayrisches Tauschproject. Die gleich darauf folgendeAnkunft des Kronprinzen von Preußen hatte nur Hoffest?— und die Freundschaft mit dem Thronerben zur Folge.
38. Seit Joseph'S Besuche bekam daher dieRussische Politik ihre entschiedene Richtung. DieVerbindung mit Preußen erschlaffte, und die mitOestreich war angesponnen. Wenn die bewaffneteNeutralität England entfernte, so gewann man da-gegen durch vorrheilhafte Handelsrractate —wer 'konnte sie so schließen wie Rußland? — dieanderen Hauptstaaten. Potemkin'S politischer Einfluß"hielt jetzt seine ganze Stärke; die Händel über die
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