Buch 
Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
Entstehung
Seite
564
JPEG-Download
 

Z64 l!I. Periode.

so gründen sie doch ihre Festigkeit; und nicht immersindet sich ein solcher Mann, der den Mangel dec IFormen erseht. - !

4. Für die Stärke der Staaten kannte nM"keinen andern Maaßstab mehr, als die stehend^Heere. Und wirklich kaum gab es auch noch eiriMandern. Durch ihre Ausbildung war die Scheidwand zwischen ihnen und den Nationen allmähbgvollendet; nur sie waren gewaffnet; die Vclk^

wehrlos. Was blieb übrig als Unterwerfung/wenn das Heer geschlagen und zerstreut war? ^konnten die Tage von Zama und Pydna wied^kehren; und Ein Schlag das Schicksal mächtig^Reiche entscheiden!

5. Wie vollends, wenn man diese Streitkräfte mit den Geldkräften verglich, ohne welc^sie todt waren? Und fast waren sie todt fürGebrauch! Nicht Ein Staat des Commentsfähig, mit eignen Mitteln einen großen Krieg vo"Dauer zu führen; nur Subsidien oder Erpressung^neuer Art machten es möglich. So war man ^den Punkt gekommen, wo die Uebertreibung ^Systems sich selber strafte. Die furchtbaren Folge"dieser Spannung mußten bey der ersten Gelegesheil sich entwickeln.

r.

h

rr

u

rr

»e>

P

g

6 '

>