§70 HI.Per. ^.1. Gesch. d. südl. Ellr. Staatensy^
12. Wenn auch der Tod Friedrich's desßen, erfolgend in einem Zeitpunkt der tiefen Ru^nicht sogleich, da der Nachfolger seine Mi»iß^beybehielt, sichtbare Folgen hatte, so war doch ^Lücke viel zu groß, als daß sie sich nicht bald ^im entwickeln müssen. Die Hauptverhältnisseropas waren durch seinen Kopf geformt, durch ^nen Charakter behauptet; der letzte aber warweniger als der erste auf seinen Nachfolger s^'geerbt. Und einen Minister, der zum dirigir^gepaßt hätte. Hatte Sriedrich nicht gebildet.
iz. Erste Abweichung von der Politik fei^Vorgängers, durch die thätige Theilnahme anHolländischen Unruhen; das erste Glied ^der Kette der Revolutionen, die Europa umkehrtsollten. Ein Schritt mußte hier aber unfehlbar ^andern nach sich ziehen. Schon bey FriedrichsLebzeiten waren diese Unruhen, erzeugt durch ^Streit der Oranischen und patriotischen Parth^über die Rechte der Statthalterschaft, entstand'der Einfluß Englands und Frankreichs hatte ^genährt; aber Friedrich hatte sich begnügt, ^Aussöhnung zu rathen. Sein Nachfolgereine Familienfache zur Staatssache; und die leichtUeberwältigung der von Frankreich verlassenen ^knoten führte eine neue Reihe von Verhältniß^