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Gesch. d. Eur. Staatensyst. 1797-1804. 647
2. Zwischen jenen stand Preußen, durcheine verschwenderische Administration schnell er-schöpft; jetzt unmittelbarer Nachbar von Rußland,Und bald auch von Frankreich; mit offnen Grenz-ländern gegen beyde; und bey einer großen Han-delsschiffahrt ohne Marine zugleich jedem Angriffzur See ausgesetzt. Ob man stch an Frankreich,ob man sich an Rußland anschließen solle? darüberward hier gestritten. Daß es für Preußen nochein Drittes, vielleicht nur ein Einziges, gebe.Mit dem bisherigen Staatensystem Europas zu ste-hen oder zu fallen — (wie war für diesen Mittel-Staat in einer neuen Ordnung der Dinge Platz?)—- dieser Gedanke schien mit Friedrich zu Grabegetragen zu seyn.
Noch vor Eröffnung des Rastadter Congresses starb Kö-nig Friedrich Wilhelm il. 16. Nov. 1797. SchnelleReformen am Hofe und im Ministerium unter FriedrichWilhelm HI-; jedoch in der Organisation des StaatS,und in den auswärtigen Verhältnissen, keine wesentlicheVeränderung.
Historische Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Verfalls desPreußischen Staats seit dem Jahre 1794 von dem Obristenvon rnassenbach. 1809. 2TH. — Auch die bessern Köpfesahen das Heil des Staats nur in der Vergrößerung.
z. Auch nach dem Frieden fühlte man bald,wie schwankend noch der Zustand sey. Theilswähne noch der Seekrieg fort, und wer mochte
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