6^2 Hl. Periode. 8. Zweyter Zeitraum.
6. Wenn diese Behandlung des Oberhaupts jder Kirche auf Befehl des Directorii ein Beweisder Geringschätzung der öffentlichen Meinung war/ !so sah man in der gewaltsamen Revolution derSchweiz davon noch einen viel auffallenderN'Seit fast drey Jahrhunderten war es diesemstaat in der Mitte Europas nicht nur gelungensich von der Theilnahme an den großen Welchedeln zurückzuhalten; sondern das convcntiou^Völkerrecht hacre ihm selbst gewissermaßen eineverleßlichkeit zugestanden, die fast an Heiligtgrenzte. Wie hätte ein Zeitalter, das Nichts sch^'re, dieses Heiligthum schonen sollen, in demFreyheit, aber keine Gleichheit war? Nebenzu hoffenden Finanz-Gewinn war die militairis^Wichtigkeit des Landes, durch Lage und Besch^'fenheit, wahrscheinlich ein nicht geringerer B^'gungsgrund. Wenige Wochen reichten hin, tr»hdes geleisteten Widerstandes, das GebäudeJahrhunderten umzustürzen; und den BundEidgenossen in eine einzige Helvetische Rep""blik umzuformen!
Erhaltung der Neutralität der Schweiz, ungeachtet^Händel über die Emigrirten; bis die Revolution vvniFructidor (S. 605.) durch Ausstoßung Barthelemy'6 ""Carnot'S im voraus ihr Schicksal bestimmte. Auswies
tnngen, und Anfang der Revolution im Waadtlanve De -17Y7. Entwickelung der Uebel der Föderativverftssung«
Mangel an Einigkeit: bald lag die Last so gut wie »lle^