sehen Compatrioten sich einbilden, daß wir unS auf Kostenvon Spanien, welches an Allem Mangel leidet, bereichernkönnte», indem wir seine Lieferanten würden. Das ist abergerade so viel, als wenn man behaupten wollte, das sichersteMittel gesund zu bleiben sei, nur Kranke zu besuchen.
Destutt de Trach sagt in seiner politischen Oekvnomie:„Der Verkehr ist die ganze bürgerliche Gesellschaft, wie dieArbeit der ganze Reichthum ist." Wir wollen diesem Gedanken,den man nicht unbedingt annehmen kann, folgen und sehen,wie er unter den verschiedenen Verhältnissen nnd von den ver-schiedenen Schriftstellern,, die uns vorangegangen sind, ge-würdigt worden ist. Damit werden wir die Fortschritte derökonomischen Wissenschaft selbst verfolgen.
Ein Gesetz der Aegyptcr schrieb dem Sohne vor, das Hand-werk des VaterS zu ergreifen. Das heißt, wie Sah sehr gutbemerkt, vorschreiben, es sollen in gewissen Fällen mehr Pro-dukte geschaffen werden, als der gesellschaftliche Anstand derenverlangt; was so viel ist als : man solle sich ruinircn, um demGesetze zu gehorchen. Die Griechen waren nicht geschickter;alles, was sie wußten, war, daß die Verschwendung den Reich-thum zerstöre und Laß die Sparsamkeit ihn vermehre. Obgleichsie in einigen Häfen von Kleinasien Konsuln hielten, fiel ihnennicht ein, zu untersuchen, welches die Ergebnisse der Bewegungder Ein- und Ausfuhr sein möchten. Blinde verkehrten sie, wieman verdaut, ohne an den Mechanismus der Verdauung zudenken. Platv und Aristoteles haben uns ihre Träume über dieProruktion (Gütererzeugung) hinterlassen: es find Poesien überdie Landwirthschaft und Deklamationen gegen den Reichthum.
Die Römer, welche die Industrie, den Handel, und dasSeewesen verachteten, welche Alles gering schätzten, waS nicht