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Nachwelt die Materialien, aus denen sie das Gebäude einerWissenschaft aufzuführen berufen ist, die sie halb und halb vor-aussahen. Aber weiter ging ihre Mitwirkung nicht.
Die Verschwendungen eines Ludwig XIV. und die Toll-heiten der Regentschaft haben auf sonderbare Weise den Gangder politischen Ockonomie erhellt. Wie in allen andern Wissen-schaften, so sind auch in dieser die Irrthümer selbst von Nutzen,da sie zur Belehrung dienen, gerade wie der Untergang einesSchiffes die Seeleute oft von dem Dasein einer Klippe unter-richtet. In dieser Beziehung haben selbst die Ausweisung derProtestanten und die Widersinnigkeiten des damals herrschen-den „Systems" unermeßliche Folgen gehabt; der Unsinn hatalle Geister aufgeregt, und was ein gutes Buch nicht vermochthätte, war das Ergebniß zweier denkwürdiger Mißgriffe.
Ich will unter der Zahl der Oekonomisten nicht auch dieNamen eines Montesquieu und eines Voltaire, dieser so er-habenen als verschiedenen Geister, zitiren; sie beide haben überdie Wirkungen des Reichthums raisonniren wollen, ohne dessenNatur zu kennen; sie haben uns nur sinnreiche Hypothesenhinterlassen. Rousseau hat seine glänzende Einbildungskraftant einen rein materiellen Gegenstand angewendet und sichverirrt. Doktor Guesney, nachdem er plötzlich und beinaheohne sein Wissen Haupt einer Sekte geworden, hat gegen dieMitte des 18. Jahrhunderts einige wahrhaft nützliche Wahr-heiten zu Tage gefördert; allein fortgerissen durch den blindenEifer seiner Anhänger trug er zu viel Abstraktionen in diepolitische Oekonomie hinein und sein System hat sich mit ihnenin den Wolken der Metaphysik verloren. Er hatte sich zur Auf-gäbe gemacht, beinahe ausschließlich die Interessen der Agrikulturzu vertheidigen, deren Vernachläßigung ihm in seiner Jugend