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Grundzüge der politischen Oekonomie / von A. Blanqui : aus dem Französischen
Entstehung
Seite
9
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dillac lenkten die öffentliche Aufmerksamkeit auf Materien hin,die sie selbst nicht gut begriffen; Turgot, zum Minister ernannt,schützte die Oekonomisten, seine alten Freunde, ohne sich ihrenMeinungen zu Unterwerken. Beccaria, Verri, Filangieri schrie-ben Bücher, welche eine bemerkenswerthe Veränderung in deritalienischen Literatur und Philosophie verkündigten; sie schlös-sen die Liste der unfruchtbaren Prosaiker und theologischen Phi-losophen, indem sie den lebendigen und leichten Sinn ihrerMitbürger auf positive Studien hinlenkten. Die Wohlthat, diesie den Italienern erwiesen, wird alle Invasionen überleben;denn sie haben in ihrem heimatlichen Boden Ideen gesäct, dieder bewaffneten Faulheit gefährlicher sind, als unsinnige, denAlten nachgeäffte Verschwörungen.

Endlich erschien Smith, welcher der erste die wahrenFundamente der politischen Oekonomie legte in seiner unsterb-lichen Untersuchung über die Natur und die Ursachendes Reichthums der Nationen." Er stellte fest, daß derReichthum in dem vertauschbaren Werthe der Sachen besteheund daß in Folge dessen derselbe ins Unbestimmte vermehrtwerden könne in dem Maße, als man den Dingen, die keinenWerth haben, solchen gebe. Er durchbrach den Nebel, welcherso lange Zeit den Menschen die wahren Erscheinungen derProduktion verschleiert hatte; er entthronte das Gold und Sil-ber, welche Mächte bis dahin als Quelle alles öffentlichen undPrivatwohlstandes gegolten hatten. Diese zwei angebetetenMetalle wurden plötzlich zu einfachen Waaren und ihr Gradder Nützlichkeit, nunmehr besser gewürdigt, verrieth dem mensch-lichen Geschlechte schätzbarere Geheimnisse, als die Gold- undSilbcrminen der neuen Welt gewesen waren. Für Alles, wasseine geschicktesten Vorgänger halb und halb als nützlich erkannt