hatten, leistete Smith die Beweise und setzte es ins hellste Licht;er ging von den Thatsachen aus, um bei den Prinzipien anzu-kommen und indem er die strengen Regeln der Analyse bei derUntersuchung der wichtigsten Fragen der politischen Oekonomiein Anwendung brachte, hat er die Ehre verdient, der Gründerdieser Wissenschaft genannt zu werden.
Einige Oekonomisten sind mit ihm nicht einig über dieWürdigung des Antheils der menschlichen Arbeit an der Güter-erzeugung ; sie werfen ihm vor, daß er der Arbeit zu viel zu-geschrieben, indem er ihr die Kraft, Werthe zu schaffen, beilege.Verführt, glauben sie, durch den Zauber dieses großen Ge-dankens, habe er die Theilung der Arbeit als die mächtigstealler Influenzen angeschaut. Dessenungeachtet hat er ein Prin-zip ausgestellt, dessen Folgen unb,rechenbar sind. Die Zeit, dieeine gerechte Kritik und ein gerechtes Lob möglich macht, hatdasjenige, was der Smith'schcn Doktrin im Einzelnen wie imGanzen mangelte, aufgedeckt und so erkennt man, daß er das,was Bezug hat auf Vertheilung und Verbrauch der Güter,nicht hinreichend aufzeigte und daß seine schönsten Gedankenaus Mangel an methodischer Darstellung im Anfange nichtdiejenige Wirkung gehabt haben, die man von ihnen erwartenkonnte.
Diesen Vorwurf kann man Hrn. I. B. Sah, dem aus-gezeichnetsten Oekonomisten seit Smith mitRecht nicht machen.Vielmehr hat er, unabhängig von denjenigen Partieen derWissenschaft, welche dieser berühmte Schriftsteller im eigent-lichen Sinne erst gründete, Smith dadurch große Verdienstegeleistet, daß er ihn durch die Richtigkeit seiner Methode, durchdie Freimüthigkeit, man möchte fast sagen Vertraulichkeit seinesStyls und durch die überraschende Klarheit seiner Auseinander-