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surften Nikolaus (des heutigen Kaisers). — Michael Storch,dessen Werk Mac Culloch (man weiß nicht warum) an dieSpitze aller aus dem Kontinent erschienenen stellte, hat dieLehren der erfindungsreichen Oekonomisten, seiner Vorgänger,sehr gut dargestellt p die schönen Theorien von Adam Smithund Sah verlieren nichts, wenn mau sie in seinen Schriftenstudirt, und gewiß Niemand war besser im Falle, das Feudal-system des modernen Rußlands richtig zu würdigen als er.Aber wenn man dasjenige ausnimmt, was seine eigenthümlicheStellung ihm mit mehr Wahrheit und Zeitgcmäßheit zu schildernerlaubte, als jedem Andern, so verdient sein Lehrbuch der po-litischen Oekonomic nicht das ausschließende Lob, das MacCulloch darüber ausgesprochen hat.
Ein ausgezeichneter Kaufmann des Königreichs Neapel,Josef v. Wclz, veröffentlichte im Jahre 1824 ein Werk in zweiQuartbänden, betitelt: „Die Magie deS entdeckten Kre-dits." Der erste Theil widmet sich der Untersuchung der Haupt-fragen über den Kredit und man wird schwerlich läugncn kön-nen, daß der Verfasser bei dieser Untersuchung alle Hülfsmitteleiner großen Gelehrsamkeit und einer langen Reihe von Beob-achtungen entwickelt habe; allein er gibt dem, was er die „Magiedes Kredits" nennt, eine zu große Wichtigkeit und seine Wider-legung der Theorie von Sawund Sismondi hat nicht denjeni-gen Grad von Solidität, welche in solchen Dingen nöthig ist.Der zweite Theil bezieht sich gänzlich auf Einzelnheiten,welche Sizilien betreffen. Dieses in italienischer Sprache ge-schriebene Werk ist aus mehr als einem Grunde der AchtungWerth und gibt Zeugniß von einem großen Fortschritte derMitbürger des Verfassers im Studium der politischen Oeko-nomie. Ich habe darin eine genaue Prüfung aller Finanzver-