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Grundzüge der politischen Oekonomie / von A. Blanqui : aus dem Französischen
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berts und in Holland der Handel während der ganze» Dauerdos Aufblühens dieser Nation in den beiden Indien. Diesedrei Epochen sind beinahe gleichzeitig und es ist leicht zu be-urtheilen, welche von ihnen die Produktion am Meisten begün-stigte. Man wird heut zu Tage, ohne sich lächerlich zu machen,nicht mehr behaupten dürren, Colbert habe Frankreich ruinirt,indem er die Manufakturen begünstigte und die Holländer bä-hen durch ihren Handel mit Colonialwaaren nichts gewonnen.

Auch sage man keineswegs, daß solche Betrachtungen ohneBedeutung seien. Durch Befolgung dieses oder jenes Systemshat man Nationen schnell von der Stufe wieder hcräbsteigensehen, welche sie zu erreichen gewußt hatten und mehrere andereverblieben in einem unendbaren Zustande der Kindheit. Wozudie Manufakturen beschützen, wenn man überzeugt ist, daßsie nichts produziren und warum die freie Einfuhr erlauben,wenn das Gewerbe des Käufers das Gewerbe eines Pinselsund dasjenige des Verkäufers das Gewerbe eines Spitzbubenist. Und doch hat man dieses Jahrhunderte lang geglaubt; fürdiese Chimäre hat man blutige Kriege geführt, Verkehr hem-mende Traktate geschlossen, Douanen errichtet, welche allzuoftverabscheuungswürdig waren, wie diejenigen der Spanier undEngländer in Süd- und Nordamerika, bevor die Emanzipationdieser Länder ihnen zu ihrem Rechte verhalf.

Man kann diese Grundwahrheiten der politischen Oekono-mie nicht zu sehr verbreiten. Viele Schriftsteller, Kaufleuteund Beamte nehmen immer noch an, daß man sich nie andersals auf Kosten eines Andern bereichere und daß der Eine noth-wendig verliere, was der Andere gewinnt. Lafontaine, Vol-taire, Montesquieu, unsere vorzüglichsten Köpfe, haben diesenkläglichen Irrthum getheilt, der die Quelle war so vieler Ver-