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Grundzüge der politischen Oekonomie / von A. Blanqui : aus dem Französischen
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Viertes Vapitel.

Von der Arbeit.

Wir haben so eben gesehen, welche Rolle die Kapitalien inder Erzeugung der Reichthümer spielen. Aber ihre Wirkungallein genügt nicht, um bei dieser Erzeugung den Ausschlag zugeben; und so kommen wir nun bei der wichtigsten Frage derpolitischen Oekonomie an, bei der Frage nämlich, die Jeder-mann zu verstehen glaubt, welche aber gründlich zu untersuchennur wenige sich die Mühe geben: es ist die Frage der Arbeit.

Beim ersten Anblick scheint die Definition sehr leicht; aberdas Prinzip an sich und seine Konsequenzen bieten Schwierig-keiten dar, die beim gegenwärtigen Stande der Wissenschaftnoch nicht überwunden sind. Ich will versuchen, sie mit Ge-nauigkeit darzustellen und mit Klarheit zu besprechen.

Die Arbeit ist die geistige oder mechanische Einwirkungdes Menschen auf die ihm von der Natur dargebotenen Hülfs-mittel. Sie ist die hauptsächlichste Grundlage jeder Produktion,jeder Nützlichkeit, folglich jedes Werthes. Der Chemiker, wel-cher die Sicherheitslampe oder das Gesetz der Ausdehnung desDampfes entdeckt hat, und der Holzhacker, welcher die Eichefällt und ihr eine produktive Gestalt gibt, sind zwei nützlicheArbeiter, der eine aus der geistigen, der andere aus der mecha-nischen Klasse. Der Erste hat den wohlthätigen Gedanken inseinem Kopfe erzeugt, der Zweite eine natürliche Kraft aus-gebeutet. Es gibt also natürliche Kräfte und die Natur nimmtTheil an der Arbeit des Menschen; das ist die erste Folgerung.Man muß sie nicht aus den Augen verlieren, denn sie ist von