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von Macao aus den Contrebande-Handel mit China unter-hielten und herrschten von Ormus bis Japan!
Das ist das Schicksal, welches alle Colonien der Erde er-wartet. Auf das Monopol begründet müssen sie alle entwederzu Grunde gehen oder sich einmal selbstständig machen unterder Herrschaft der Handelsfreiheit. Wenn etwas in ihrer Ge-schichte überraschend ist, so ist es das, daß sie den Elementendes Zerfalls die sie in ihrem Schooße bergen, so lange Zeitzu widerstehen vermochten. Bald wird man in den Werken derpolitischen Ockonomie nicht mehr von ihnen und ihrer Ver-waltung sprechen; ihnen wird es gehen, wie den alten Ueber-tleibseln der Feudalzeit, aus der die heutige Civilisation her-vorging und an welche Niemand mehr denkt als einige Alter-thumsforscher. Jedermann wird bei ihrer Emanzipation ge-winnen, ihre Mutterlande, ihre Sklaven, ihre Nachbarn, daJedermann ein Interesse hat, die Zahl der freien, thätigen undsittlichen Völkerschaften vermehrt zu sehen. Der europäischenTyrannei entlastet, werden die Colonisten mehr produziren;sie werden ihre Sklaven mit mehr Menschlichkeit behandelnund indem sie eine größere Menge Produkte der Cirkulationüberliefern, bieten sie den europäischen Waaren VortheilhafteAbsatzwege, ohne daß man, wie bishin, nöthig hat, zu den trau-rigen Hülfsmitteln des Monopols und der Prohibitionen Zu-flucht zu nehmen.