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neuen Gegenden, sowie das Recht, deren Erzeugnisse auszufüb-ren. Wehe dem, der es wagen sollte, ihre Douanenlinien zuverletzen! Die Bagnos haben nicht Schmerzen, die Geldstrafenicht Nachdruck genug, um diese Frevler zu bestrafen. DieCompagnie baut Festungswerke, bewaffnet Schiffe, benimmtsich als souveräne Herrin; sie handelt mit gezogenem Schwerte.Der Preis der neuen Waaren wird von ihr nach Gutdünkenbestimmt und wenn hin und wieder die öffentliche Verwaltungden Anmaßungen der Monopolisten ein Ziel zu setzen sucht, soist diese wohlthätige Maßregel von kurzer Dauer. Man rekla-mirt, man schreibt, man murrt, man legt dem Throne heuch-lerische Klagen vor, man besticht die widerspenstigen Verwal-ter und mvnopolisirt sich mehr als je. Unterdessen mehrensich die Reichthümer auf kolossale Weise und wenn der letzte Tagder Pacht herannaht, bewilligt man unter tausend Vorwändeneine Verlängerung derselben an Leute, die reich genug sind.um das Recht, sich noch mehr bereichern zu dürfen, auch be-zahlen zu können.
Dieses ist in wenigen Worten die Geschichte der privile-girten Compagnien, dieser Geisel deS Handels, die allzuoft dieUrsache der Kriege und der Verwüstungen waren, von denendas alte Europa heimgesucht wurde. Es gibt keine unter ihnen,die ihre Eristenz nicht durch Verbrechen entehrt hätte und dienicht früher oder später das Aergerniß ihrer Plünderungenhätte gut machen müssen. Umsonst hat man sich bemüht, zuihren Gunsten Gründe der politischen Oekonomic und des all-gemeinen Vortheils geltend zu machen. Man hat die Be-hauptung gewagt, daß sie durch Beseitigung der Konkurrenzdie Erhöhung des Preises der Waaren verhindern. Die letzteBehauptung wird aber durch nichts bewiesen und was die