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Vortheil daraus ziehen, so verdient er nicht ermuthiget zuwerden, i)"
Smith hat sich noch mit mehr Kraft gegen die Ermun-tcrungsprämien ausgesprochen, 2) welche er mindestens fürunnütz hält. Indessen dürfte man schwerlich läugnen können,daß in den Ländern, wo der industrielle Geist, eingeschüchtertdurch alte Vorurtheile, durch althergebrachte Uebung, durchEreignisse, seinen Aufschwung nicht zunehmen wagt, es nützlichsei, ihn durch vorausgehende Belohnung zu rrmuthigen. DieNation, die zuletzt die Kosten aller Prämien bestreutet, wirdspäter auch die Vortheile genießen; glücklich der Staat,der nichtin ihrem Namen der Korruption und der Trägheit größereGunst erwiesen!
Es gibt noch eine Menge von Verhältnissen, in denen derStaat auf den öffentlichen Wohlstand Einfluß übt, sei es durchseine Rcglemcnte über den Kornhandel, über die Schlachthäu-ser, über das Steinkohlengraben rc., sei es, indem er selbstProduzent wird, wie man davon Beispiele sieht, besonders inFrankreich, Spanien und Italien. Diese vorzüglichern Fällesind der Mühe werth, summarisch geprüft zu werden.
Es ist leicht zu begreifen, warum der Kornhandel vrrzugs-weise der Controle der Behörden unterworfen morden ist. DerUeberfluß oder der Mangel an Getreide bat bedeutenden Ein-fluß auf die öffentliche Ruhe, weil das Volk immer geneigt ist,die Regierung, die stets eine thätige 'Aussicht über diesenZweig des Handels führte, anzuklagen, wenn die übergroßeTheure des Getreides ihre Vorsicht als mangelhaft erscheinenläßt. Es wäre vielleicht besser gewesen, diesem Handel eine
>) I. Say, politische Oekonvmie I. Buch 17. Kap.
2) Reichthum der Nationen, Buch IV. Kap. 2.