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und des einerseits kriechendunterwürfigen, anderseits aristokratisch,übermüthigen Staatsdienerthums im Amtsberufe zu bilden geeignetsei. S. 232.: „Das Commentwesen ist auf einer Mißachtung alleranderweitigen Bestrebungen begründet, die für das folgende Le-ben von der allergrößten Folgewichtigkeit ist und zum Despotis-musgege »Untergebene, zur Kriecherei gegen Höhereführt. Es sind jene Verbindungen von der kleinlichsten Herrschaftund Eitelkeit beseelt, und ihrem Sinne entgeht alles Höhereund Edlere. Sie tödten jeden Sinn für Wissenschastlichkeitund befördern jenes unglückselige Examenstudium. Sie sinddie wahren Verbreiter und Förderer jenes von ihnen selbst sogescheuten und verachteten Philistcrthums, das mit bleiernenFlügeln aus unserem Vaterlande lastet. Sie sind die Schuleeiner gewissen Selbständigkeit, einer gewissen Charakterbildung,aber einer Selbständigkeit, die auf ungcmessener Eitel-keit beruht, einer Charakterbildung, die Egoismus undGenußsucht als das Höchste im Leben betrachtet.So lange es möglich ist, daß man ein durchaus verwerflicherMensch und doch ein guter Corpsbursche sein kann, ist diesenVerbindungen durch sich selbst das Urtheil gesprochen". — DieBestrebungen, den rohen Geist von den Universitäten zu ban-nen, sind keineswegs neu; es war, wie der erwähnte Aufs.i. d. Viert. I. Schr. darthut, seit länger als einem Jahrh,das Bemühen der Regierungen, akademischen Behörden undLehrer gegen das Unwesen gerichtet, und unter den lehtern istaus neuerer Zeit vorzüglich Fichte hervorzuheben, der seineRede zum Antritt des Rectorats auf der Universität zu Ber-lin im I. 1812 „über die einzig mögliche Störung der aka-demischen Freiheit" (im Auszuge enthalten in Friedem. Parän.IV. S. 433. ff.) der Bekämpfung dieser Vorurtheile und Zu-stände widmet, und darin eine zwar scharfe, aber höchsttreffende Schilderung der „Menschenart" liefert, „die (wie ersich ausdrückt), da sie in der That Nichts ist und in den übri-gen menschlichen Verhältnissen nirgends geduldet wird, sichfür Studirende ausgiebt und sich an die Universitäten an-schließt". Aber von dauerndem und wirksamem Erfolge wer-den diese Bestrebungen erst sein, wenn die Studentenweltselbst allgemeiner von dem Gefühl ihrer Nothwendigkeit durch-drungen sein wird; denn nur aus ihr selbst kann die echteRegeneration hervorgehn und Bestand gewinnen. Und in die-ser Beziehung sind allerdings die schon gemachten Versuche und