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Zweiter Band. M - Z.
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917-918
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017 TERTULLIANIJS, q. sept. flor.

TESTAMENTUM. 2) graectjm. 918

22583 * TertuixiAKTIS , (). Septimius Florens. Apo-logeticus oder Scliutzsclirift vor die Christen , wie auchdessen Schriften an Scapulum, den Präsidenten zu Car-thago, an die Märtyrer im Gefängniss u. von der Ge-duld , verdeutscht von Abr. Hinckelmann. Lüneb.,1632, 12. Vcrtheidigung der christl. Sache gegen dieHeiden. Aus dem Lat. itbs. u. durch Anmerkk. erläu-tert von J. F. Henker. Ff. a. M., Hermann, 1797,4 8-(l Thl- 4 gf.) Tertullians Verjährungsrechte der Kirchegegen die Ketzer. Wien, 1797, 8- Von der Geduld,deutsch übs. von Csp. Hedion. Strb., 1546. 4 -

Der Anfang einer Uebs. des Werkes de praescriptionibusin Lessings Werken XVII, 324 ss.

22534. — Oie seconde booke of Tertullian unto liiswyfe transl. into Englyslie (by J. Hooper). Lond.,Jugge, 1550', 8- Apology or defence of die Christiansagainsttlie accusations of the gentiles, nowmade englishby II. B(rown.) Lond., Harper, 1655, 4. Prescriptionagainst heretics, and the apologetics of Theophilus,transl. by Jos. Betty. Oxf., 1722, g.

22 585 - — (Pt. Tamburin!) analisi del libro delle pre-scrizioni con alcune osservazioni. Pavia, 1782, ß. Ej.analyse do livro das prescrip<;oes, traduzida em portu-

f uez. Lisb., 1788 » 4 - ( 48 ° rees.) Dagegen erschien:

Nani) breve confronto del libro de praescriptionibuscoli’ analisi fattane in Pavia. Bol., 1784 > 4 - — Ch. H.Ballenstädt Tertullians Geistesfähigkeiten, Rcligions-kenntnisse u. Theologie. Heimst., Kiihnlin, 1785 , 8-(4 X'"-) “ A. Neander Antignosticus, Geist des Ter-tullianus. Berk, Diimmler, 1825. 8- C 2 L/;Z. 4 gr-)

Guid. Pancirollus Commentar über den Tertüll. in 3 Bdenlag ehemals im Ms. in der Franciscanerbibl. zu Reggio,s. Zachariae iter literar. p. 82.

22536. Test, Mauro. Rnccolta di disegni oiiginalidi Mauro Tesi estratti da diverse collezioni, nggiuntavila vita delP autore. Bol., 1737, f. mit 42 KK.

Tesoro s. Bruketto u. Metje. — Tessin s. Museum. —Testamestum vetus s. Biblia.

22537. Testamentum novum. 1) Polygloftum. No-vum Test, juxta editionem polyglot. edidit BrianusWaltonus. Lond., Smitli et Walford, 1693» f.

Bios ein neuer Titel zum 5n Bde der Walton’schen Poly-glotte von 1657. Hie frühere wevthlose Poly glottenausg,des N. T. von Hutter s. oben nnra. 2104,.

*22583. — — 2) Graecum. Novum instrnmentumomne, düigenter ab Erasmo Rot. Tecognitum ct emen-datum, una cum aunotationibus. Bas., J, Frobenius,m. Febr. 1516, f.

Erste Ausg. der 5 Erasmischen Ausgg. und zugleich dieerste griecli. Ausg. des ganzen N. T. (denn die von 1514,datirte Complutensische wurde erst 1520 ausgegeben).Ihre Seltenheit ist nicht so gross , als mau ehemalsglaubte. 14 Bll. Vorst., 324 u. 672 (Druckfehler stattG76) SS. und 2 Bll., von denen das letzte, öfters feh-lende, das Lagenregister und die Schlussschrift enthält.Die Angabe eines Pergamentexemplars dieser Ausg. isteine Verwechslung mit der folg. Ausg.

Der kritische Werth dieser sehr eilig besorgten Ausg.ist nur ein sehr bedingter. Erasmus constituirte zwarseinen Text uach mehrern Mss., aber die meisten dersel-ben waren ziemlich neu, und nicht nur er selbst, son-dern auch seine GehüJfen Gerbel, Capito und Oecolam-padius, erlaubten sich viele Abänderungen des Textsnach (zum Theil sehr kühner) Conjectur und zu Gunstender Vulgata.

Die ersten gedruckten griech. Stücke des Äff. T. sinddie Lobgesänge Mariae und Zachariae (Luc.I.) am griech.Psalter von i486» und die 6 ersten Gapitel des EvangeliiJohannis bei Gregorii Naz. canninibus. Ven., Aldus,1504, 8* Der nach 6 bis 8 jungen Mss. und ebenfallsnicht ohne Rücksicht auf die Vulgata gebildete Text derComplutensis ist nicht viel zuverlässiger, als der des

Erasmus. Der Aldina von 1518 (s. oben num. 2205) liegtzwar Erasmi Text zum Grunde, der aber in einigenStellen aus Mss. verbessert ist.

*22589. Testamentum novum. 2) Graecum. No-vum testamentum omne, multo quam anteliac diligen-tius ab Erasmo Rot. recognitum, emendatum ac trans*laturn. Bas., J. Frobenius, 15*9 >

Neue und fleissige Recognition des Texts, der hier inmehr als 330 Stellen verbessert ist. Es ist jetzt entschie-den, dass Luther seine Uebs. nach dieser Ausg. gearbeitethabe, s. Panzer Gesch. d. kathol. Bibelübs. S. 29. Vonihr giebt es 3 Exx. auf Pg, Eins ist in der Bibi, zu Basel,das andre in der Bibi, der Cathedralkirche zu York, unddas dritte (der Annotationen ermangelnde) , welche#Mark Masterman Sykes von Weigel in Leipzig für200 Thl. kaufte und in seiner Auction mit 120 Pf. ver-kauft wurde, in irgend einer Privatsammlung in England.*22590. — novum testamentum omne, tertio jam acdiligentius ab Erasmo Rot. recognitum. Bas., J. Fro-benius, 1522, f. — Annotatt. in N. T. ib., id., 1522, f.2 Thle in 1 Bd.

ln dieser Ausg. ist zuerst die Stelle I. Joh. V, 7. aus demCodex Montfortianus aufgenommen. Sonst sind in ihr118 Stellen nach der Aldina und nach Mss. geändert.*22591. — novum testamentum ex Erasmi Rot. reco-gnitione jam quartum damus, adjecta vulgata transla-tione etc. Bas., J. Frobenius, m. Mart. 1527, f. —Des. Erasmi in N. T. anuotatt. ib. , id. , 1527, f.2 Thle in 1 Bd.

In dieser Ausg. änderte Erasmus 106 Stellen nach demText der Complutensis. Im übrigen ist der Text der5n Ausg. beibehalten. Die Version der Vulgata ist hin-zugekommen.

*22592. — novum testamentum jam quintum accura-tissima cura Tecognitum a Des. Erasmo cum annotatt.ejusdem locupletatis. Bas., Hi. Frobenius et N. Episco-pius, m, Mart. 1555, f.

Fünfte und letzte von Erasmus selbst besorgte Ausg.,deren Text nur in 4 Stellen vom vorigen abweicht.Aber die Annotatt. sind ganz und in einem mildern Sinneüberarbeitet. Nach seinem Tode erschien ein unverän-derter Nachdruck derselben *Bas., Hi. Frobenius et N.Episcopius, 1541 (zu Ende 1542)» /•» auch wurde diese50 Ausg. in den Sammlungen seiner Werke von Rhenanus(Bas., 1539, f. T. VI.; und von Clericus (LB., 2705, f.T. VI.; wiederabgedruckt. Der letztgenannte Abdruckvon 2705 wurde auch mit besonderm Titel einzeln aus-gegeben.

*22595. — novum test. graece (cum praef. N. Gerbe-lii). Ilagtnoae, Tli. Anshelmus, m. Mart. 1521, 4 *

D iese Ausg. wurde ehemals ein ganz unverdienter Werthbeigclegt. Sie ist aber ein blosser incorrecter Abdruckdes Texts aus der 2n Erasmischen, mit einigen sehrunnöthigen Aenderungen aus der Aldina und aus derin Erasmischen, daher auch I. Joh. V, 7. in ihr fehlt.Dass nicht sie es war, welche der Luther’schen Uebs.zum Grunde lag, erhellt aus der obigen Note zunum. 22589.

*22594* 1 — V *d$vxana rmv UaQ 7 }-

aiojv , ct aga JSiuojvi reo Ko/uvaioj , «^.< 5 ' (Par., Sim. Co«linaeus, 1534) , ß.

Diese schöne und sehr correcte Ausg. folgt bald der Com-plutensischen, bald der 4n Erasmischen Ausg. , ändertaber auf die Auctorität mehrerer unbekannter Mss. über750 Stellen auf eigenthümliche Weise und unverblendetvom Ansehen der Vulgata. Sie gehört zu den wichtig-sten Ausgg. des N. T., ist ziemlich selten, und wirdvon kundigen Sammlern gewiss täglich mehr gesucht undimmer höher bezahlt werden.

22595 . — xaivys dia\h;v.ri$ anavra. Novum Testa-in ent 11m gmece. Yen., Sabio, 1538, 12. 2 Bde.

Seltner Nachdruck eines der Erasmischen Texte.

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