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Die polytechnische Schule zu Hannover / von Karl Karmarsch
Entstehung
Seite
98
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Konsolen hervorgehoben wird. Die ihrer ganzen Länge nachununterbrochen belassene Fayade hat durch die gewählten Ver-hältnisse und durch die angesührte Behandlung einen einfachen,ernsten, würdigen Charakter erhalten, wie er dem Zwecke desGebäudes angemessen erscheint, und ist von wohlthuenderWirkung.

Zu größerer Ersparung sind nur der Sockel des Gebäudesund die Gurtungen von Sandstein hergestellt. Andere Gliede-rungen, als z. B. die Einfassungen der Fenster, sind in Zementgezogen, und die Mauerflächen mit Kalkmörtel geputzt, dem durchKalkfarbe-Anstrich ein quaderahnliches Ansehen gegeben ist.

Die Baukosten haben betragen:

für den ersten Bau gerundet.. 56,000 H,

für dem neuen Anbau, einige Veränderungen undReparaturen in dem älteren Theile des Gebäudes,Gasrohrleitung, und Observatorium. 23,500

Zum Schluß soll nun noch die gegenwärtige Einrichtungdes Gebäudes, unter Bezugnahme auf die in den beigefügtenGrundriß-Zeichnungen angegebenen Buchstaben- und Nummer-Bezeichnungen der verschiedenen Räume mitgetheilt werden:

Kellergeschoß.

a, d, o, ä, s, k, A, ll Räume zum chemischen Laboratorium;1 Kohlenkeller;

Schmiede (für den Sammlungsdiener);l Keller;

m Küche des Pedellen;u Speisekammer;o Keller;

x, ^ und r Keller;s Waschküche;t Keller.

Erstes Geschoß.

1 Chemischer Hörsaal (technische und theoretische Chemie),

Praktisches Laboratorium,