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Die polytechnische Schule zu Hannover / von Karl Karmarsch
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ziellen Berathungen über die Organisation der polytechnischenAnstalt, welche hiernach unter dem Namen einer höher» Ge-werbeschule ins Leben. trat.

18 3 1.

Die Genehmigung der Statuten und Reglements, desgleichendie Aufstellung der Instruktionen für die Direktoren und Lehrer,erfolgte durch Ministerial-Reskript vom 19. März 1831. Durchein anderes Ministerial-Reskript, vom 16. Mai, wurden 18,600 HKonventions-Münze aus der königlichen General-Kasse bewilligt,um damit die Kosten der ersten Einrichtungen zu bestreiten.

Vermittelst successiver Entschließungen des königlichen Kabi-nets-Ministeriums wurden ferner im Laufe dieses Jahres, undzwar bis zum Oktober, bereits alle Lehrstellen (theils definitiv,theils provisorisch) besetzt, und zwar:

1) die der Technologie und theoretischen Chemiedurch den ersten Direktor Kar marsch;

2) die der reinen Elementar- und höhern Mathema-tik durch den zweiten Direktor, Hauptmann G. W. Glünder;

3) die der Physik, Mineralogie und praktischenChemie durch den Dr. Heeren;

4) die der praktischen Geometrie und des geometri-schen Zeichnens durch den Kapitain Fr. Hartmann (Mini-sterial-Reskript vom 14. Oktober 1831);

5) die der angewandten Mathematik und der Ma-schinenlehre durch den Dr. Fr. Eichhorn (M.-R- vom15. März 1831):

6) die der Baukunst durch den Architekten Ebeling(M.-R. vom 15. März 1831);

7) die der Naturgeschichte (Zoologie und Botanik)durch den Dr. Mühlenpfordt (M.-R. vom 3. Oktober1831);

8) , 9) die des freien Handzeichnens in der Elementar-Abtheilung durch den Zeichenlehrer Leopold, und in der höhernAbtheilung durch den Maler Schulz (M.-R. vom 15. März1831);