zu nehmen, durch überhäufte Amtsgeschäfte verhindert zu seinerklärte, trat an dessen Stelle der Eisenbahn-Bau-JnspektorC. Buresch ein. Zum Vorsitzenden wurde Hase, zum Schrift-führer Debo und zum Kasseführer Beckmann erwählt.
In den nun regelmäßig und zahlreich gehaltenen Sitzungendas Konnte führte zuerst die allgemeine Besprechung der Ange-legenheit zu der einstimmigen Ansicht, daß die projektirte Feiereine durchaus ernste, würdige und dabei großartige sein müsse,wohl geeignet, abgesehen von den unmittelbaren Beziehungenaus die hiesige Schule, die Wichtigkeit und den gegenwärtigenhohen Standpunkt der polytechnischen Wissenschaften und Künsteüberhaupt auszudrücken und auch Denjenigen einleuchtend zumachen, welche hierüber etwa noch in Unkenntniß oder Borurtheilbefangen sein möchten.
Zunächst mußte es darauf ankommen, eine möglichst großeZahl ehemaliger Schüler der Anstalt für die Sache zu gewinnen.Durch die beharrlichen, mit nicht unbedeutender Mühe verknüpftenNachforschungen gelang es doch nur von etwas mehr als 1000früheren Besuchern der Schule den jetzigen Aufenthalt in Erfah-rung zu bringen, während die Gesammtzahl der in den 25 Jah-ren Abgegangenen über 2000 steigt.
Inzwischen war das Festkomits auch mit der Direktion unddem Lehrer-Kollegium der polytechnischen Schule, so wie mit derkönigl. Verwaltungs-Kommission der polytechnischen Schule inVerbindung getreten und hatte die Genugthuung, an beidenStellen ein lebhaftes Interesse für die Angelegenheit zu finden,auch den vorgelegten allgemeinen Plan gebilligt zu sehen; sodaß nun die Aufstellung des Festprogramms geschehen und zuweiteren Einleitungen geschritten werden konnte, namentlich nach-dem das königl. Ministerium des Innern auf Fürsprache derVerwaltungs-Kommission 300 H als Beihülfe zu den Kostender Feier zu bewilligen die Geneigtheit gehabt hatte.
Am 15. April waren die Vorbereitungen so weit gediehen,daß der im Anhange abgedruckte, auf Ersuchen des Festkomitsvom Hrn. Bibliotheksekretär Rommel verfaßte »Festgruß« alsAufforderung zur Theilnahme an der Feier, nebst Festprogramm,