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So vieler Nationen edle SöhneErkannten hier das Wahre und das Schöne!
(Marsch-Musik — Pause.)
Horch! unsrer Frauen Abgesandte kommen,
Der Pflicht gedenkend, die sie übernommen,
Mit goldnen Palmenzweigen in den Händen,
Jetzt dem Verdienst den schuldgen Preis zu spenden.
Doch! nicht Hannover nur schickt seine Frauen,
Sie wallen her aus vielen deutschen Gauen,
Europa's erste Staaten, ja sogarDie neue Welt bringt Huldigungen dar!
(Während dieser Worte erscheinen die mit Schärpen geschmückten Damen infünf Zügen, von beiden Seiten nach und nach auftretend; es bildet sich einContremarsch und jede Dame tritt zu dem Banner des Volksstamms, welchensie vertritt; wenn alle Damen ruhig stehen, schweigt der Marsch.)
Enthüllt die Büste, zeigt im Bild den Mann,
Der dieses Werk mit hohem Ernst begann.
Der diesen Baum gepflanzt, ihn treu gepflegt.
Daß er jetzt blüht und reiche Früchte trägt.
(Zwei Damen biegen einen Blumenstrauß in der Mitte des Theaters zurSeite, wodurch Karmarsch's Büste sichtbar wird; während dieser Handlungertönen drei Posaunenklänge.)
Die Schule hat uns Karmarsch's Geist gegeben,
Dem Dienst der Wissenschaft weiht er sein LebenUnd mehrt erfolgreich ihren lichten Glanz,
Jbm sei der erste Preis, ein Lorbeerkranz!
(Posaune, hierauf Musik und Zeremonie der Bekränzung. Die Damenneigen die Palmenzweige.)
Den Männern aber, die mit ernstem StrebenDemselben Zweck seit jenem Tage leben.
Gebührt sodann der Preis, drum soll jetzt HeerenUnd Schulz und Mühlenpfordt der Lorbeer ehren.
(Drei Lorbeerzweige werden auf einen Altar niedergelegt; die Damen neigendie Palmenzweige. — Drei Posaunenklänge begleiten die Zeremonie.)
Auch derer sei noch preisend jetzt gedacht,
Die hier seit kürzrer Zeit erfolgreich lehren;