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Aber Bern/ werde es allein mehr Gefälligkeiten erweisen alsiejeni- der ganzen Schweiz." Diejenigen/ welche den Bund offen, allen und ohne Winkelzüge wünschten/ und wie sie glaubten/
>n, es damit eine Annäherung bewirken wollten/ ermangelten
ethan. nicht/ diese Stimmung durch Briefwechsel mitzutheilen;t Ge- dabei Hoffnung zur Resiitutron machten/ wenn man bei
, wel- einer allfälligen BundeScrneucrung dieselbe nicht einmische,
e alle Die Absicht von Zürich und Bern sey keine andere/ als durch
Person Zernichtung des Drucklibundes die V Orte wieder in ihre>ar die ehemalige Unabhängigkeit einzusetzen/ die durch denselben
it, sie völlig verloren gegangen sey. Im Interesse der beiden
jlosscn Städte läge kein neuer Bund/ sie könnten sich mit demVun- ewigen Frieden begnügen. Aber die V Orte weigerten sich
i war/ den Drucklibund eher fallen zu lasse»/ als man ihnen die
keiner Restitution versvrochen. Sie hätten/ sagten sie/ von den
schritt Ihrigen keinen Schutz zu hoffe» / müßten ihn also bei den
°e Er- Fremden suchen." Da antwortete man ihnen: „bei der
rhäll- Restitution dürfe man schlechterdings keinen französischenztesten Einfluß zulassen/ bei den Unterhandlungen solle kein An-ke ihm iug deßhalb geschehen/ sonst würden diejenige«/ welchewünschten und begünstigen wollte»/ zum Schweigen ge»voyen ^acht werden. Man solle doch bedenken und sich erin-nern/ was man so oft in Schinznacht gesagt: es sey in! enge der Schweiz kein Theil/ welcher den andern zu unterdrü-
nicht cken suche." Nachdem man den Ersten in Luzern also zu-
Des- gesprochen und ihnen große Hoffnung gegeben in der sichern
, Ueberzeugung / daß wenn man diesen Stand für den Bund
noth- gewinnen könn« / auch die übrigen katholischen Orte nach-
Eifer- folgen würden — warf man in Bern die Frage auf: wie
Man ""d von wem die Einleitung dazu getroffen werden soll«/
k; he- denn man halte nicht vergesse»/ daß bisher alle Anträge
>e un- und Vorschläge dazu von Frankreich gekommen waren und
nur die Katholischen im Jahr 1716 ein« Ausnahme -aoonhMe gemacht hatten. Man war nicht einig/ ob man an den
«von König/ »der an den Minister schreiben wolle. Letzteres