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Augenblicke der Tugend und der Erhebung , der Schwächeund der Sünde hat, das Gute und das Böse wechselweiseneben einander hinlaufen, und beide Prinzipe stets miteinander im Kampfe sind: eben so hat auch jeder Staat,jedes Volk ein solches Gewinn, das in den Edlern derNation als ein warnender Genius erscheint, ihr stets ihrewahren Interessen, die von der reinen christlichen Moraluntrennbar sind, vorhält, immer auf selbige hinweist,und bei ihrer Mißkennung oder Vernachlässigung gleich-sam prophetisch voraussagt, was da kommen und entstehenwird; aber eben so, wie der einzelne Mensch von den Leiden-schaften und Zeitverhältnissen verführt und verblendet, bigWarnung nutzlos und ohne Erfolg verhallen läßt.
Wir hören diese Stimme zum erstenmal in dem Moment,in welchem die Eidgenossenschaft aus der höchsten Stufe ih-rer Macht und ihres Ruhmes stand, auf dem ernsten Schei-deweg zwischen Tugend und Laster. Da war es der scl.Bruder Nikolaus, welcher sie vor fremden Mächten warn-te, sie bat, sich mit ihnen nicht zu verwickeln, und umder Pensionen und des Reislaufens wegen nicht Freiheitund Vaterland zu verkaufen. Man hörte sie wieder zuAnfangs des I7ten Jahrhunderts, als die auswärtigen undinnern Verhältnisse einen solchen Grad von Verwirrungund Zerrüttung hervorgebracht hatten, wie man sie vielleichtnur in den Krisen großer Staaten zu sehen gewohnt war.
Sie erhob sich und sprach zu den Eidgenossen: „Woist jetzt die treue Freundschaft und die Einigkeit unsererVäter, die kein Feind stören oder brechen konnte? wo istihr aufrichtiges und treues Herz gegen das Vaterland? woihre Männlichkeit und Redlichkeit? Wenn das Mißtrauenje unter uns sollte aufgehen, so würde bald jeder des an-dern Wolf oder Teufel werden, und ein fremder Herr mitunserm Schaden uns einig machen. ES glaube doch nie-mand, er könne sich ohne den andern schützen, es vermeinekeiner, wenn sich der Feind in unser Land lagern sollte,