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Die Erwerbung der Untcrthancnlande,
1512. dortigen Schlosses, theils wieder in dem 1525 von Joh. Jac. Medicisund seinem Verbündeten Graf Gerhard von Arco geführten Müßer-Kriege erlitten hatte, fand rücksichtlich gewisser, im Jahre 1514 ab-geschlossener Verträge, welche dem Bischof von Cur das Wahlrecht
annderu tayls knechten, yedem aiu Monat für Sold, zween gnldeinNeinisch znsambt der Llueruug, oder aber für Sold vnd Li ne-in ng vier gnldein Neinisch, was dann demselben taill so dieknccht prauchet am füegclichisten sein welle, geben», Bnnd soner Es sichauch in künfftlg zeit, Liser erblichen ainigung, begeben», daz wir bebetail samenntlich in krieg oder vechd komcn würdn, daz alß-dann yedtweder tail kainen friden, oder bestenntlichen bericht gegen denn-sclben annemenn noch besliessen solle, Es seye dann zuvor mit den annderntails Nat, beysein wissen» vnnd willen, vnnd bebe tail gemainigclichdarjnn versasset vnnd kainer von dein anndernn außgcslossen, bcschehcnn,Vnd soner wir kayser Maximiliann, oder vnnser erben», aigcn krieg vnndknecht aus den dreyen pündten, bey vnns hetten, so sollen vnnd wellenwir Sy auch, wo wir ainiche fryden annemen wurden, darin besliessen,Vnnd wo ainich Sven» vnnd Irrung, zwischen vnns Römischem kayser,vnnd vnser erben, vnnser fürstlichen Trafschafft Tiroll, auch vnnserer»ordern herrschafften vnnd lanndcu, cnnhalb des Arlpergs bis an denvodensee, dergleichen vnnser Pauls Bischofs-- zu Chur vnnd vnnser nach-kamen», vnnd vnnser der gedachten drey pnnt, in Churwalchen, obrig-kaitn, beruerenndt, zuctragen vnnd fürfalleu wurde», so sollen vnnd wellenwir alßdann sölh Spenn vor aiucin Bisch ouen zu Costencz, alsvon bayden tailcn erweltem obmann, mit sambt seiner andacht sreünt-schaffr vnd fürstlich gcnade»», von obgcdachten bcdcn taile», geleichenznesacz, güetlichen wo aber dieselb nit verfanngenn werden mochte, alß-dann daz derselb Bischoff, mit sammt dem gleichen znesacz, daz gütlichRecht für äugen »einen» solle, rechtlichen» auftragen», vnnd solcher recht-licher entschid, solle von vnns beben Partheyen, an ainich weyicr hinder-lich bringen, waigrrnn, »och appellation, angenomenn vnnd gehaltenwerden, alles getreulich, o» arglist vnd geuerde, Bnnd in sölhen obgemel-temi Artigclen Ainigiiiig vnnd Pündtlins solle vnnser yedem tail anf-geslossen, vnnd vorbehalten sei», der beylig Stnll zu glomm,daz heylig Römisch Reich, vnnd ains yeden tails pundsuer-wondtenu, damit derselb vor aufrichtung Liser erblichen verainigung,verwont und verpunden gewesen ist, vnnd darczu vnnsers Paulsenn,gegenwärtigen, vnnd aines yeden knnfftigen Bischouens zu Churvnd desselben stifst geistlich freyhait. Vnnd insonnders so haben wirkavser Maximilian, für vims vnnd vnnser erben» gegen gedachten Bi-schoucn vnnd Stifft zu Chur, auch den drewn pündten in Churwalhenn,daz wir Clena vnnd veltlin, dieweil vnnd so lanng sölbe in der ge-dachten dreyer pnndt, gwalt hant vnnd mit Inen in pündtnuß sind, durchbemclte vnnser fürstliche Trafschafft Tirol, vnnd die vorder» vnnser Stet