Bcsezung von Sondrio.
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einen aus dem Rheinwald und Abraham Kuabficht, Sattler von Cur, l62<>.todt zurück. Jaeob Schund von Parpan und Johannes Hnotter von 31.Inl.Cur, wurden verwundet. Ermuthigt dadurch näherten sich die Feinde,bei welchen auch Jacob Simon von Disentis im grauen Bunde, eben-falls ein Ueberläufer, sich befand, mit wehenden Bannern der Gauda-brücke, wo den ganzen Sonnabend durch Flintenschüsse gewechseltwurden. Von den Feinden sielen drei unk ein Pferd, die Unseligenverloren keinen Mann.
Der Verlauf der Begebenheiten erheischt es, Vorfälle in andernTheilen des Landes zu erwähnen, — wobei ich lediglich noch anführe,dap nunmehr auch die Obervazer im Gottshausbuudc und die vonWaltersburg und Lacs im obern, im Veltlin angelangt waren.
Die Davoser, Klosterscr, Castelser und Schansigger, zu welchen derältere Guter mit einer noch stärkeren Abtheilung Truppen gestoßenwar, zogen in's Obcrengadin. Einige von den Bewohnern des leztern,darunter auch eine Anzahl Bcrgüner, Davoser und Prattigancr, ihrenFührern Paul Bnol dem Acltern und Florian Sprecher, meinemBruder, beigeordnet, waren bereits in das Puschlav vereist. Guterund seine Mannschaft vereinigte sich mit den Bregellcrn. Lezteredrangen Sonnabends den 1. August in's Malenggerthal ein, drängten i.die ausgestellten Wachen der Aufständischen zurück und als sie an denOrt, Baselgia genannt, anlangten und dort einen vom Feinde ebenerschlagenen evangelischen Malengger fanden, steckte» (übrigens gegenden Befehl der Führer) einige von ihnen, ergrimmt, drei Häuser derEinwohner in Brand. Mio Besta, Anführer sowohl der Aufständischenals der geworbenen Söldner, soll dem Gerüchte nach, stets der erste aufder Flucht gewesen sein. Als seine Meuchlcr auf derselben nach Sondriokamen, mordeten sie noch die Schwestern Lucretia und Cath.de Marlianici,welche bereits die Messe besuchten, ferner auf dem Berge zu Albojaggiaden Hippolyto Balbiano, einen Katholiken ^ und die protestantischeAnna Fogerola. Sonntags darauf besessen in aller Frühe die Bünduer2. Aug.die von ihren Bewohnern (die Meisten waren mit den Truppen gegenAlbosaggia zugestehen) beinah gänzlich verlassene Stadt Sondrio. PietroAntonio Cerdo wurde, da er noch eine Flinte in der Hand hielt, voneinem evangelischen Veltliner getödet; — die übrigen Bewohner er-langten auf ihre Bitten hin Verzeihung. Einige Evangelische wurden
" Nach Quatrio Protestant.
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