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Und nehmen die Schanzen bei Prrmadio.
<620. um jeden Paß abzuschneiden, der Feind zwischen Terraplaua >unS Pre-2. Spt. madio aus Felsstücken, Holzwerk nnd Rasen mit unsägluchew An-strengung von dem Fnße des einen Berges znm andern gezogen hatte.Seine erste Vorhut hatte der Feind in Bal Pcdenos und znnar in derNachbarschaft Tscharo bei der St. Martinskirche aufgestellt; sie wurdezersprengt und die wenigen dort liegenden Häuser eingeäschert. ZurEinnahme der Schanzen schritten die Bündner längs des Bergabchangöhin, während die Zürcher die Richtung mitten durch die ebe ne Thal-sohle einhielten. An den Wällen stand mit Kriegsvolk Jolh. ÄntonEarosio (er war an diesem Tage erst angelangt nnd noch ami näm-lichen wurde ihm ei» Pferd unter dem Leibe getötet), Joh. Campmccio,Giulio Bergondio, Joh. Jacob Pirovano und viele Worinser nebsteinigen Veltliner». Von der Reiterei sind zu nennen Joseph Gi raldo,Pietro Eiapano, Gariboldo (der zuerst von ihnen dort anlamgte),David Oneglio^ und Michael Aspurz, Oberbefehlshaber Allen warJoh. Medicis aus Florenz, eben erst zu ihnen gestoßen. D er Heer-banse der Feinde betrug ungefähr 1500 Mann. Mit großem Unge-stüm stürzte» die Bündner aus dem Walde auf den Feind umd eSentspann sich ein hartnäckiger Kampf, worauf jener zu weichen begann.Die Schanze erstieg zuerst Hanptmann Flor. Sprecher, mein Bruder,und tötete Hiebei zwei Mann. Die feindliche Reiterei machte den. Ver-such den Fluß Jsolaecia zu durchwaten, »m sich mit dem Fußvolk zuvereinigen, aber die Zürcher leisteten heftigen Widerstand »»r jagtensie durch starkes Gewehrfeuer auseinander. Darauf nahm sie ihreFlucht auf Val Cepina und das Veltlin zu und ließ Worms von jederVertheidigung entblößt zurück. Von den Feinden blieben fünfzig
m(UromnAlio) im Zürcher Berikbl.
88 Nichtiger O'Neal geschrieben.
88 Die Hälfte der Bündner hatte den Befehl, die Schanze zu „über-höhen", oben durch sechs Mnstetenschüssc ein Zeichen zu geben nnd dannim Rücke» des Feindes niederzustechen. Dieß Manöver wurde mit Glückausgeführt und trug viel zur Entmnthchung des Feindes bei. Salis-Marschlins 232.
8" „Darauf sind etliche von den Unser» den Berg wieder aufgestiegen,zu erfahren, wie viel doch der Spanier vhngefähr gefalle» sei» möchten,sandcn hin und wieder, als in der Straß, in der Schanz »nd in demGebirg und Gehölz in die I lO oder 120 ob» die Verwundeten, also daßvhngefähr i» die 125 drauf gangen sind. Don »»fern drei Negimentensind Gottlob mehr nicht geblieben, als in die 18 und etlich Wenig ver-wundet." Zürcher Bericht 382.