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Einmarsch in's Veltlin.
1620. den Felsen auf dasselbe hcrabgewälzt. In der Wuth hierüber äscherten Spt. es den größeren Theil des Dorfes Moutaditsch ein.Bei Sondalohielten sowohl die feindliche Reiterei, als ihr Fußvolk Stand undrichteten ein uuausgeseztes Geschüzfeuer auf die Uusrigcn. Die bünd-uerische Abtheilung aber, welche zunächst auf die Zürcher folgte, hatteden Feind bald geworfen. Fünf von Lezterem sielen. Einige Haken-büchsen von Erz, sammt Zubehör, wurden erbeutet. Zuwider derstrengsten Ordre wurde Sondalo ein Raub der Flammen dasnämliche Loos traf auch Tiolo. Die Feinde, namentlich ihre Reitereiermüdeten durch unausgeseztes Plänkeln unser Heer, doch verlorenjene zwei Mann bei Abbrechen der Brücke zu Grosso. Lezterem Dorfegegenüber, auf der andern Seite, lagerten sich die Zürcher und Bündner,während die Berner sammt einigen Prättigauern abermals zur obernBrücke zurückkehrte», um der Feind auf der Flanke angreifen zu tonnen.Sie waren beinah die ganze Nacht auf dem Marsche und standen desMorgens frühe in Schlachtreihe gerüstet da. Inzwischen hatten wirunsererseits eine Brücke geschlagen, worauf die Berner zuerst die Ort-schaft besezten. Ein Secwiser aus dem Prättigau, welcher unvorsich-tiger Weise den klebrigen voraneilte, wurde beim Eingänge in's Dorfdurch drei feindliche Reiter angegriffen und niedergehauen.
Au diesem Tage, es war Donnerstags den 10 . September, laug-ten von Seite des venetiauischen Proveditors in Bal Camonica,Nicolaus Barbuglio, venetianischcr Hauptmann und 2 ob. Lagrauge,ein Franzose und Lieutenant in der Compagnie des Ritters Anlagnede Rognelaure an. Sie erzählten, zwei spanische Regimenter, einigeitalienische Compagnien, sowie endlich Don Hieronymo Pimentellimit der Reiterei seien in's Veltlin eingerückt und zögen auf Tiranozu, wohin auch grobes Geschüz aus dem Herzogthum Mailand unter-wegs sei. Es sei nicht möglich diese bereits befestigte Stadt ohneAnwendung von Feldstücken einzunehmen. Sie riechen demnach zuzu-warten, bis von Venedig das hiezu Nothwendige hergebracht seinwürde. Ihre Berichte waren ganz zuverlässig, aber über ihre Zogerungunwillig, hatte man die Geduld verloren, traute auch zudem Barbuglionicht recht, weil derselbe mit Jacob Robustello und Attio Besta in sehrvertrauten Verhältnissen gestanden hatte. Die Boten wurden demnach
"w Nach dem Zürcher Bericht thaten es clnchc Prättchaner.wi Abermals sollen es die Bündner gewesen sei». Zürcher Bericht