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Gefechte im Difchmsthal.
1622 . zu Davos, war aus der rechten Thalseite mit einer Handvoll Davoser4. Sept. auf die Höhe gelangt, wo er an der Stelle, genannt Scheurwengen,den Feind durch Herabwälzen von Steinen an der Besezung derselbenhinderte. Er tödete ihm drei Mann und verwundete Mehrere. Manhatte verabredet, daß sobald der im Fluelathal befindliche Hansen dasZeichen bemerkte, welches die auf dem Grat zwischen beiden Thälernaufgestellte Schildwnche zu geben hatte, er sofort ebenfalls nachDischmä herüberkäme. Die Mehrzahl der Eidgenossen aber weigertesich über den dazwischen liegenden Gebirgsrücken zu gehen. BalthasarSchwarz war mit einem andern Haufen auf der linken Seite desDischmsthales gegen die Höhe hin geschickt worden, als er aber dieBündner wieder in die Thalsohle Hinuntersteigen sah, vermochte er mitden Seinigen nichts auszurichten. Die Hauptleute Paul Buol jünger,mein Bruder Johann Sprecher und Andere waren bis an den Dürren-boden auf Kundschaft ausgegangen. In der „Bleichen"kvic eineStelle dort heißt, angelangt, erblickten sie einige Freiwillige, unterwelchen sich der Graf Sulz selbst befand, Martin v. Camenisch undzwei Knechte, welche von einer kleinen Anhöhe in das Thal hinabblickten. Der Graf Sulz kehrte sofort zum Heere zurück und obschonman eigentlich beschlossen hatte, in dieser Nacht am Dürrenboden zulagern und die umliegenden Berghöhen zu besezen, wollte dennoch derGraf, nachdem er unsere geringe Zahl bemerkt hatte, nicht längerzögern. Von den Bündnern kamen einige Wenige mit Buol undSprecher in die Alpen Scheuren und Am Buel und scharmüzeltenmit dem Feinde. Der Pater Alexius gesteht in seinem Bericht, daßdie Bündner durch dieses Geplänkel die Oesterreichs an der Aus-plünderung der Alpen hinderten, denn es waren ihrer noch nichtAlle über den Scaletta gelangt. Wenn die Bündner zahlreicher ge-wesen wären, hätten sie dem ermüdeten Feinde mit Erfolg widerstehenkönnen. Aber statt zusammen zu halten, entfernten sie sich baufen-weise von der Alp, während anderseits der Feind schon in dichterSchlachtreihe erschien. An Kräften ungleich, denn sie zählten kaumtausend Mann, mußten nun die Bündner zurückweichen. Neun Genferund Neuenburger, unter Jacob Valer von Davos, hielten von demGeholze bei Kintschhaus herab das ganze österreichische Heer durch einstarkes Gewehrfeuer auf, tödeten und verwundeten Verschiedene, bis
ri Pleiken im Original.