Unruhen zu Cläven.
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welcher den Clävnern Pulver und Lunten zuführte und frugen bei t628dem Commandanten der Beste Fuentes an, ob diese Kriegsvorrätheauf seinen Befehl gesandt worden seien, in welchem Falle sie dieselbengern freigeben würden. Doch wollte derselbe, wie es hieß, von Allemkeine Kenntniß gehabt haben. Die Jesuiten, sowie die Abgeordnetender Plurser und St. Jacobsthaler vermittelten den Frieden, wobeidie Clävnec das Verlangen stellten, daß die äußeren Gemeinden denDoctor Mora, der zu Gordona sich aufhielt, entließen, worauf sie dasNämliche mit den fremden Söldnern thun wollten. So zog Moraab. Dann soll unter Dazwischenkunft des Doctors Giov. BatlistaCasanova, genannt Magatti von Gravedona, aller und jeder Streitder gütlichen Entscheidung des Grafen Serbelloni überlassen wordensein. Doch erwachte nun die Eifersucht zwischen der Stadt und denNachbarschaften, indem jene behauptete, der Commissarins Eutych unddessen Bruder Francesco bewürben sich um die Gunst der Land-gemeinden, die sie mehr als billig, bevorzugten.
So ist denn der Jahresschluß nahe, aber das Ende der Streitig-keiten »och nicht abzusehen.
Ende des ersten Theiles.