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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Zug des Herzogs v, Robau durch die

163S. Man antwortete hierauf, daß bereits am 2. April von de» Bünd-nern Ihrer Durchlaucht, der Erzherzogin, gemeldet worden sei, wiedie an die Grenzen vorgeschobenen Truppen lediglich den Auftrag zurVertheidigung des Landes hätten. Ihre allerchristlichste Majestät wolleIhre Bnndsgenossen, die Bündner, in der Wiedereinnähme des Velt-lins nnterstlizen und man wisse von keinem andern Kriegsplane. ImUebrigen wünsche man die alte Erbeinigung zu beobachten und guteNachbarchaft zu halten, wenn nur das Nämliche auch von Seite derOesterreicher stattfinde.

2m Privatgespräche bemerkte dann der Gesandte, wenn der Feld-zug lediglich die Wiedererwerbung des Veltlins zum Ziele habe, werdeIhre Durchlaucht nicht hindern, daß die Bündner wieder zu ihremEigenthume kämen, doch mochten sich dieselben wohl vorsehen, daß sievon den Franzose» nicht hinter das Licht geführt würden.

So verließ derselbe am Donnerstage die Bünde. Doch erhielt dieordentliche Mannschaft der Gegend diesseits des Arlbergs den Befehlbewaffnet zu Feldkirch und Bregenz sich zu sammeln.

Der Herzog von Rohan war vom allerchristlichste» König, wegendes Zuges ins Veltlin, schon vor mehreren Monaten nach Lothringen "gesandt worden; hier und im Elsaß verweilte er einige Monate, woraufer von einer Truppeuabtheilung begleitet, welche der Marquis de la

" 8ans lui rlonner aulre cvnnaissance Uu Principal rlessein, puurlequvl il x avoit ete envoz'e, — sagt Noha» (Itlem. 121) selbst. Soheimlich wurde der Zug vorbereitet. Erst zulezt erhielt er den Auftragin die Bünde zu ziehen. Die Art ihn auszuführen, wurde seiner Klugheitüberlassen. Wie schwierig die Sache war, ergibt sich aus Folgendem-„kolran trouva rleux odstacles quasi insurniontsbles; premiereinent i>sgllsit passer par la 8uisse. Ite lo faire sans permission, c'elsit sou-lever tous Ivs cantons. Oe rlemanrler permission, e'etoit publier leäessein. Ite faire frier I'armee, c'etoit clrose sans exemple et janrsisarrivee en 8uisse. lllais I'empeckement n'etoit pas inoinrlre e» ce qu»le üuc üe I,orrains, avec une puissante srmee, so trouvoit vers lesquatre villes rlu kilrin sllkinkelrlen, 8ecliinxen, baiiffenbourß et VVslris-kout), rl'oü il pouvoit empöclrer le Passate. 1,0 sorcer vtait ckns«ilouteuse. ültre par lui rvpousse, etoit ruiner I'entreprise, avec perteüe reputalion et rle §ens. t?ar 1,anrle, qui avait orrlre ri'entrer rlansla Valteline, aussitöt que kolran paroitroit sur la Irontiere rle 8uisse,eut ete rlefait par les troupes du Illilanois ou contraint rle se retirerIronteusemenl rlans les Erisons, si loclit 6»c » eüt p» passer.^ 51em.125 ». fflg.