Casanna nach Val Livigno. ^69
Vallascha, um dann über die Höhe von Plesacha zur Hauptkirche in 1635.Livigno zu gelangen. Bald folgte das gesammte Heer nach und zwarzuerst die Regimenter Montauzier und Canisy mit den drei Reite»
> schwadronen Canillac, Villeneuve und Joux, hierauf die gesammteübrige französische Infanterie und Cavallerie. Die Nachhut bildetendie Regimenter Brügger und Jenatsch, dreihundert Unterengadinerunter Hauptmann Eustach v. Porta und Balthasar Schalkett, welche
> hauptsächlich mit Prügeln bewaffnet waren, die Oberengadiner unterHauptmann Georg Wiezel, die von, grauen Bunde unter Caspar
^ Schmid, dann die Zehngerichtenbündner. Von Seziern wurde dieDavoser Compagnie von Hauptmann Leouhard Wildiner commandirt;endlich folgten die Nebligen vom Gottshausbunde unter Oberst Finer.
Die Feinde waren mit ihrer Hauptmacht auf Val Fidrigha ^ ge-zogen, kehlten jedoch, als sie die Vorhut der Franzosen über Vallascha
So im Original. Es ist die auf der Dufour'schen Karte ve»zeicbnete Bal Federia, welche der Hauptnebenfluß des Spöl durchstießt.
^ Sie mündet etwas unter der Hauptkirche von Livigno in das Haupt-thal. Hier eine Bemerkung über die vor mir liegenden ülem. et lellres
> cke Henri I)uc cke liokan. So richtig auch der Text ist, wenn auch hiei und da eine incorrecte Schreibart der Ortsnamen mit unterläuft, so kopf-! los sind viele Noten von dritter Hand dazu fabrizirt worden. Der Ver-^ faffer der Lezteren will sich zum geographische» Cicerone aufdrängen undi verwechselt doch jeden Augenblick Orte im Texte mit andern ähnlich lauten-' den in den Bünden. Hiefür einige Beispiele.
S. 169 des Textes kömmt der Passus vor „— ou entrer ckans I'Ln-Aackine Kasse et cke Is par la vallee <ie Lartans au 8tei§ ete." Parteuzist der im Engadin übliche Name des Prättigaues, die Note » aber ver-kezert ihn in Parpan „l'une «les guatre paroisses cku paz's ile Lkur-vvslcken."
S. 173 im Text: Xorio (Zuh). Note b. „Ln allemancl 8us ouXutr, kourZ ile la Kasse Ln^ackine."
S. 176 im Text: „T'armee krangolse pouvoit ckeseenckre jusgu'auVal Leckeris sVal Leckeria in der Grafschaft Worms) saus ötre ckecou-verte ckes enuemis et maroker pur kslaillons fusgu's I'entrse cku Valcke lbuvin." (S. den Anfang dieser Note.) Die Note a lautet: „Lickerisou Leckris, eommunaule et paroisse tres-consickersble au Milieu ckekretligaw ete." und S. 179 wo im Texte von dem Armee des Spölin Val Federia die Rede ist, dessen Brücken vom Feinde abgebrochenworden waren, lautet die Note: une grosse ckemi-Iieus cku village
cke Lickeris, ckans une prokonckeur asser consickerakle, ou «oit sortirck un terrsin pierreui »ne source Minerale, ckont ou venle keaucouples vertus pkxsigues."