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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Bnndstag zu Davos.

l«35. Am 12. August käme» fünf Compagnie» von, Regiment Landei» die Bünde und in den nächsten Tagen darauf folgten sieben andere,so daß das Regiment im Ganzen aus zwölfen bestand, indem zu denfrüheren Hauptleuten noch zwei neue, der Sohn des Marguis deSigueville und la Mothe hinzukamen.

Auf dieses Regiment folgte bald dasjenige des Obersten Lecques,das ebenfalls aus zwölf Compagnien bestand. Hauptleute waren dieNämlichen wie früher, bis auf de Lien, an dessen Stelle Nicolas >eCorne Roconval trat. Darauf folgten drei andere Compagnien desnämlichen Regiments unter den Hauptleuten Chauvemont-GuitrySamt Remy und Beaufort.

Der Herzog von Noha» hatte die von den Spaniern abgebrocheneGaudenbrücke durch die Veltliner wieder herstellen lassen, aber Frei-tags den 17. August kam eine Abtheilung spanischer Reiter und Fuß-truppen dahin und stieß alles Brennbare wieder mit Feuer an.

Am 20. August wurden die sechs bündnerische» CompagnienFriedrich v. Salis, Otto Jenatsch, Jacob Moliua, Hercules v. Mont,Christian Flori» und Johann Schorsch aus der Herrschaft Maienfeldnach Riva di Mczzola berufen.

Am 25. August langte der Oberst Gilg de Haas, aus Gent inFlandern, mit seinem aus zweitausend im Dienste des Königs vonSpanien angeworbenen Soldaten bestehenden Regimente zu Landeckim Jnnthale an.

Am 27. des nämlichen Monats brachen Einige in das Sam-»aunerthal des untern Engadins ein und trieben dreißig Kühe undZeitkühe mit sich hinweg.

Eingangs des Monats September fand der bündnerische Bunds-tag zu Davos statt und der Herzog von Rohan kam persönlich nachSamaden in das Engadin, um mit den Boten die Hauptpunkte derVerhandlungen zu besprechen. Alle Gemeinden der drei Bünde er-hielten den Befehl zur Vertheidigung des Vaterlandes jederzeit gerüstetzu stehen; den Nachläßigen wurde Strafe und Vertuest ihres Antheilsan dem Veltlin, das in Bälde den Bündnern wieder zurückgestelltwerden sollte, angedroht. Daraufhin erklärte Jede derselbe» am 19.September schriftlich ihre Bereitwilligkeit zu Allem und Jeden.

lOr ('Mvimimtms im na.