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Schlacht in Bat Fraelc.
>6l!5 die Nachhut übernehmen zu wollen, wobei ihm die Hauptlente GeorgScherz von Gratz und Johann Fischer zur Seite standen.
Sowohl die französische Reiterei und Infanterie als das bünd-nerische Fußvolk stürzten mit dem größten Nachdruck auf die Kaiser-liche» und schonten Niemand, vorzüglich deßhalb, weil Viele, denenman zu Mazzo Pardon gegeben, mit Verlezung ihres Eides wiederunter den Reihe» der Feinde fochten. Die Kaiserlichen verloren anzwölfhundert Mann; das Regiment Gilg's Haas, nach des Lezterneigener nn Juni des Jahres 1637 zu Mailand den bündnerischenBoten gegenüber gegebenen Erklärung, vierhnndertfünfzig. Er fügtehinzu, sie hätte» sich schlecht, wie Poltrons, war sein Ausdruck, ge-halten. Gefangen wurde» der Oberst de Spagna und die HauptlenteScherz, Fischer und noch ein Dritter. Als man die Waffen zusammen-las, machten die Engadiner noch den Lieutenant der Schwadron desHerzogs von Bayern, ebenfalls gefangen. Von den Franzosen fielLouis Bonconrt aus der Schwadron des Barons Le Canillac und einSergent Montauzier's mit drei Gemeinen. Andere wurden leicht ver-wundet. Drei aus Jenatschs Leuten fanden durch den Feind ihrenTod, zwei ebenfalls aus diesem Regimente wurden irrthnmlich vonden Franzose» für Deutsche angesehen und niedergemacht.
In einem Schreiben, welches Rohan am 1. November von Wormsaus an den bündnerischen Rath richtete, hob er die Tapferkeit Jenatsch's,seiner Hauptlente und seines ganzen Regiments lobend hervor, wie erdenn überhaupt alle Bnndner, welche am Kampfe Theil nahmen, inhohem Grade pries.
Die Oberhalbsteiner waren bereits im Oberengadin angekommenund die übrigen Gerichte rüsteten sich Alle zum Zuge, als die Nach-richt dieses siegreiche» Treffens anlangte. Mit dem Regiment Jenatschhatten an demselben Theil genommen fünf Compagnien aus dem-jenigen Landö's unter dem Major Poyet, und zwar diejenigen derHauptlente Janoreh, Chaudry, Maffart und la Mothe; ferner drei-hnndcrtfünfzig Oberengadiner unter Georg Wiezel und sechzig Bcr-güner unter Hanptmann Paul Marchett. Diese suchten die Höhe desBerges zu gewinnen, was die Feinde nicht wenig bestürzte. Jenatschhatte mit den Franzosen und Bündncrn, welche bei ihm waren, un-gefähr zwei Stunden lang vor Ankunft des französischen Heeres miteinem Theile der Kaiserlichen geplänkelt und sie aus der Höhe ver-triebe».