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Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden / [Fortunat von Sprecher von Bernegg] ; nach dem Lateinischen bearbeitet, durch Anmerkungen erläutert und unter den Auspizien der bündnerischen geschichtforschenden Gesellschaft herausgegeben von Conradin v. Mohr
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Anstalten Frankreichs zur

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Dem Herzoge von Rohan war es freilich klar, daß diese Bedingung I 63 äunter den Bündnern eine gewaltige (Nahrung hervorrufe» mußte. Daer jedoch gleichzeitig von den einftußreicheren Veltlinern (auf schlaueArt schmeichelten sich diese bei Prioleau ein, der den Herzog nachWillkür leitete) erfuhr, wie verhaßt das bündnerischc Regiment sei,entschloß er auf den Rath Prioleau's und Jenatsch's, welchen Lezterner zum Genossen aller seiner Pläne gemacht und weil er mit den bünd-»erischen Coriphäen trefflich umzugehen wußte, eng an seine Seitegezogen hatte, sich endlich, dem Wunsche des Königs nachzukommenund die Restitution des Veltlins vorzunehmen, dabei jedoch vor allemaus das Wohl der katholischen Religion und der Rechtspflege im Augezu behalten, und deßhalb zugleich auch den Papst zu Rathe zuziehe», welchen nicht weniger als dessen Minister, der König, um spater,wie es hieß, weiter gehen zu können 2, um jeden Preis in dieser Sachesich günstig sehen wollte.

Hauptsächlich beabsichtigte mau die Spanier mit allen ihren An-sprüchen für immer auszuschließen, immerhin aber alle Rechte der Ober-herrlichkeit, so weit solche den Durchpaß, um welchen es den Franzosenvor Allem aus zu thun war, beträfeu, möglichst zu Gunsten der

ss pourroit, UNK teile restitution. ?remieremcnt, il croxoit gue celntoucboit en r^uelgue kn^on sn conscieneo; enr les Lrisans »e pouvoientütre remis, getan leur elesir, sang Is libre exercice üe In reli^ion Pro-testnote en Vnltvline. Outre In rnison se In conseience, >1 seinbloitsennrlsleux r^uil eüt n emploxer I ellort <Ie ses nrines pour replnnterI'keresie, eamme an üit (Nohan selbst war.Protestant) üsns un pnzsan eile se trouvait eteinte et entierement clerneinee. II eonsiriersilgue les LspnANvIs ne mnncpieroint üe so prevnloir üe cet avnnln^o«zuHs suroieut sur lui, pour In «Ivcrier pnr tonte In cliretiente. 0 nulrepnrt, il prevozoil le meeontentement ^u il üonneroit nu ?npe pouree reAnrö. Fontes css rnisons Ini Inisoient soubniter <>u un tel retn-dlissement püt etre recule jusgn'n In pnix Aenernle. ilnis les 6r>sonsInissoient enlenrlre bnntement, gu3ls n etoienl plus cl'nvis ünttenüre«InvnntnZe, et gu'ils ne pouvoient plus se repnttro öe vnines espernnces.tte <^ue le üuc cle kolinn Inisnnt entenrire en conr, resut orrlre <jetenter zueigne voie rl'nccommvrieinenl, pnr le guel les (lrisons pussentötre sntislnits, In repnlstion <lu roi s oonvert pour le lnit 6e In reli-xion, avec zueigne sgtisksction, s'il se pouvoit, öes Vnltelins et Lom-tois, nzrnnt toujours pour düt rle Inire un trnite, tel gui püt etre insererlnns celui cle In pnix xenernle, nvec !'npprobntion «In I'npe et üesÜlspnAnols meine."

2 ,^<! innjorn nnclenrln, »t kerebnlur, im Original.

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