Band 
Fünfter Band.
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Bertrand Barere.

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Girondisten zu vernichten, verlangte Barere eifrig kräftige Maß-regeln der Zurückweisung und Bestrafung. Am 2. April wurdeein anderer Versuch der Pariser Jakobiner, die Oberherrschaftüber die Republik zu usurpiren, zur Kenntniß des Konventsgebracht, und wieder sprach Barere mit Wärme gegen die neueTyrannei, welche Frankreich quäle, und erklärte, daß das Volkder Departements sich niemals unter die Tyrannei Einer ehr-geizigen Stadt beuge» werde. Er schlug selbst einen dahingehenden Beschluß vor, daß der Convcnt gegen die Demagogender Hauptstadt dieselbe Energie bethätigen werde, die gegen denTyrannen Ludwig bethätigt worden sei. Wir sind versichert,daß er, im Privatkreise, wie öffentlich, zu dieser Zeit unvcrän-lich von dein Berge mit starkem Widerwillen sprach.

Sein anscheinender Eifer für die Sache der Humanitätund Ordnung erhielt seinen Loh». Zeitig im April kam dieNachricht von Dumouricz' Abfall. Das war ein schwererSchlag für die Girondisten. Dumouriez war ihr Feldherr.Seine Siege hatten einen Glanz auf die ganze Partei geworfen;seine Armee sollte, wie man gehofft hatte, im schlimmsten Falldie Abgeordneten der Nation gegen die zerlumpten Pikenmännerder Pariser Dachstuben schützen. Er war jetzt ein Ucberläuferund ein Verbannter, und Die, welche vor Kurzem ihren Haupt-verlaß auf seinen -Beistand gesetzt hatten, waren genöthigt, sichihren tödtlichstcn Feinden in Verwünschung seines Verrathcsanzuschließen. In dieser gefährlichen Zcitlage wurde beschlossen,einen Ausschuß der öffentlichen Sicherheit zu bestellen, und die-sen Ausschuß mit Befugnissen auszurüsten, die zwar, im Ver-gleich mit denen, die er sich nachmals zueignete, geringfügig,aber immer noch groß und furchtbar waren. Die gemäßigtePartei, welche Baröre als einen Vertreter ihrer Gesinnungenund Ansichten betrachtete, erwählte ihn zu einem Mitgliede. In