Vertraut Barere.
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keit über jeden Gegenstand und auf jeder Seite einen Berichtaufsetzen, oder eine Rede halten. Wenn andere Leute That-sachen und Gedanken liefern wollten, so konnte er jederzeitPhrasen liefern, und dieses Talent stand unbedingt zur Verfü-gung seiner dcrmaligcn Eigenthümer. Auch hatte er bei Denen,denen er bis dahin entgegengestanden hatte, keinerlei zornigeLeidenschaft erregt. Sie suhlten nicht mehr Haß gegen ihn, alssie gegen die Pferde fühlten, die das Geschütz des Herzogs vonBraunschwcig und deSPrinzen von Sachscn-Coburg zogen. DiePferde hatten nur gethan, was in ihrer Art lag, würden, wennsie in die Hände der Franzosen fielen, die Geschütze der Republikmit gleicher Kraft und gleicher Gelehrigkeit ziehen, und warendaher nicht bloß zu schonen, sondern auch gut zu füttern undzu putzen. So war es mit Barere. Er war von so ticfstehen-dcr Beschaffenheit, daß eö zweifelhaft sein konnte, ob er passen-dcrwcise ein Gegenstand der Feindschaft vernünftiger Wesen seinkonnte. Er war kein Feind gewesen; er war jetzt kein Freund.Aber er war lästig gewesen, und er sollte »un eine Hilfe sein.
Obgleich aber die Häupter des Berges diesen Menschenbegnadigten und ihn zur Gemeinschaft mit ihnen zuließen, sogeschah es doch nicht, ohne Bürgschaften zu fordern, die es ihmunmöglich machten, wie falsch und wankclmüthig er auch war,jemals wieder Zutritt in die Reihen zu finden, die er verlassenhatte. Fürwahr es war ein schreckliches Wcihepfand, gegenwelches sie den Abtrünnigen in ihre Gemeinschaft aufnahmen.Sie verlangten von ihm, daß er den vortretcndstcn -Antheil anErmordung seiner alten Freunde nehmen sollte. Sich weigern,hieß soviel, als sein Leben aufgeben. Aber was gilt daö Leben,wenn es nur Eine lange Todesqual von Reue und Scham ist?Das sind jedoch Gefühle, von denen zu reden, müssig ist, wennwir das Verhalten eines Mannes wie Baröre betrachten. Er