Band 
Fünfter Band.
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Bertrand Barere.

war indirect. Ein altes Weib Namens Katharine Thöot, halbwahnsinnig, halb Betrügerin, wurde von ihm beschützt undübte einen seltsamen Einfluß auf seinen Geist aus; denn er warvon Natur zum Aberglauben geneigt und, nachdem er denGlauben, in dem er aufgezogen worden, abgeschworen hatte,suchte er nach irgend etwas, das er glauben könnte. Baröreentwarf einen Bericht über Katharine, der viele witzige Einfälleenthielt und, wie zu erwarten war, mit einem Antrage schloß,sie und einige andere unglückliche Geschöpfe von beiden Ge-schlechtern vor das Rcvolutionstribunal, oder, mit andernWorte», zum Tode zu schicken. Diesen Bericht wagte er jedochnicht, dem Konvente selbst vorzutragen. Ein anderes, wenigerzaghaftes Mitglied wurde vermocht, die grausame Posse zu bc-vatern, und der wirkliche Verfasser genoß in Sicherheit denSchrecken und Aergcr Robespicrrc's.

Barere glaubte jetzt, daß er auf der einen Seite genuggethan habe, nnd daß es Zeit sei, seinen Frieden mit der an-der» zu machen. Am 7. Thcrnüdor hielt er im Konvente eineLobrede auf RobcSpicrre. „Dieser Vertreter des Volks," sagter, „genießt einen Ruf des Patriotismus, der durch fünfjährigeAnstrengung und durch unabänderliche Treue für die Grund-sätze der Unabhängigkeit und Freiheit verdient worden." Am8. Thermidor wurde es klar, daß ein entscheidender Kampf be-vorstehe. Robespicrre that den ersten Streich. Er bestieg dieRednerbühne und hielt eine lange Strafrcde gegen seine Wider-sacher. Es wurde beantragt, daß seine Rede gedruckt werdensollte, und Baröre sprach für den Druck. Es zeigte sich bald,daß die Meinung des Convents nicht dafür war, und Barbreentschuldigte seine erste Rede und beschwor seine College», sichStreitigkeiten zu enthalten, die nur für Pitt und Dort ange-genehm sein könnten. Am nächsten Tage, dem ewig denkwür-