Band 
Fünfter Band.
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Johann Bunyan.

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tens des Todes. Bald wurde die Finsterniß dichter. Grau-liche Gestalten schwebten vor ihm. Klänge von Fluchen undJammern schallten in seinen Ohren. Sein Weg lief durch Ge-stank und Feuer, dicht an die Oeffnung der bodenlosen Grube.Er begann, von einer seltsamen Wißbegier in Betreff der un-verzeihlichen Sünde und von einem krankhaften Gelüste, sie zubegehen, heimgesucht zu werden. Doch die schrecklichste vonalle den Formen, die seine Krankheit annahm, war eine Nei-gung, Gotteslästerung auszusprechen, und insbesondere seinemAntheil an den Wohlthaten der Erlösung zu entsagen. Tagund Nacht, im Bett, bei Tische, bei der Arbeit, wiederholtenböse Geister, wie er wähnte, dicht an seinem Ohre die Worte:„verkaufe ihn, verkaufe ihn." Er schlug nach den Kobolden;er stieß sie von sich; aber immer noch waren sie stets an seinerSeite. Er rief, als Antwort für sie, Stunde auf Stunde aus:„Niemals, niemals, nicht für taufende von Welten, nicht fürtaufende." Endlich, durch diesen langen Todeskampf ermüdet,ließ er sich die vcrhängnißvollcn Worte entschlüpfen: „Mag ergehen, wenn er will." Nun wurde sein Elend furchtbarer, als je.Er hatte gethan, was nicht vergeben werden konnte. Er hatteseinen 'Antheil an dem großen Opfer verwirkt. Wie Esau,hatte er sein Geburtsrecht verkauft, und es war nicht längerirgend ein Raum für Reue. „Niemand", schrieb er nachmals,„kennt die Schrecken jener Tage, als ich." Er hat seine Leidenmit eigenthümlicher Kraft, Einfachheit und ergreifender Weisegeschildert. Er beneidete die Thiere; er beneidete selbst dieSteine auf der Straße und die Ziegel auf den Häusern. DieSonne schien ihm ihr Licht und ihre Wärme zu entziehen.Sein Körper, wiewohl in einer starken Form gegossen, zitterteganze Tage lang von Furcht vor Tod und Gericht. Er bildetesich ei», sein Zittern wäre das auf die ärgsten Verworfenen ge-