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Johann Bunyan.
Bunyan hatte auch einen Streit mit einigen der Häupterder Sccte, der er angehörte. Er bekannte sich ohne Zweifelmit vollkommener Aufrichtigkeit zu dem unterscheidenden Glau-bensbckenntniß jener Sccte; aber er sah dieses Glaubensbekcnnt-niß nicht für eines von hoher Bedeutung an, und trat gern inGemeinschaft mit frommen Presbyterianern undJndependenten.Die strengeren Baptisten erklärten ihn daher laut für einen fal-sche» Bruder. Es entstand eine Polemik, welche die Ursprüngelichen Kämpfer weit überlebte. In unserer eignen Zeit ist dieSache, welche Bunyan mit roher Logik und Rhetorik gegenKifstn und DanvcrS vertheidigte, von Robert Hall mit einemScharfsinn und einer Beredsamkeit geführt worden, wie kein po-lemischer Schriftsteller sie jemals übertreffen hat.
Während der Jahre, welche der Restauration unmittelbarfolgten, scheint Bunyan'S Haft streng gewesen sein. Doch wiedie Leidenschaften von 1660 verkühlten, wie der Haß, mit demdie Puritaner betrachtet worden waren, solange ihr Regimentnoch nicht lange her war, kein Mitleid Platz machte, wurde erimmer weniger hart behandelt. Die Noth seiner Familie, undseine eigne Geduld, sein Muth und seine Frömmigkeit mildertendie Herzen seiner Verfolger. Wie sein eigner Christian in demKäsig fand er Beschützer selbst unter dem Hausen von VanityFair. Der Bischof der Diöcese, Dr. Barlow, soll sich für ihnverwendet haben. Endlich wurde dem Gefangenen verstattet,den größten Theil seiner Zeit außerhalb der Mauern des Ker-kers zu verbringen, unter der Bedingung, wie es scheint, daß erinnerhalb der Stadt Bedford bliebe.
Er verdankte seine vollständige Befreiung einem der schlech-testen 'Acte einer der schlechtesten Regierungen, welche Englandjemals gesehen hat. Im Jahre 1671 war die Cabal am Ruder.Karl II. hatte den Vertrag geschlossen, durch den er sich ver-